(vk) „Wir haben heute die richtige Antwort gegeben“, lobte Manuel Silvestri, Trainer der HSG Kleenheim-Langgöns, lobte seine Mannschaft nach dem deutlichen 31:22 (16:10)-Erfolg im Meisterschaftsspiel der 3.Liga Ost der Frauen bei der TS Herzogenaurach. Einmal konnte sich die Mannschaft für die erste Saisonniederlage zu Hause vor Wochenfrist gegen Mainz.Bretzenheim rehabilitieren und zum anderen konnte Kleenheim-Langgöns auch die Niederlage beim eigenen Mittelhessen-Cup im August in Oberkleen gegen Herzogenaurach wieder korrigieren. Die Bayern führten nur beim 1:0 und beim 3:2 (8.) durch ihre Torjägerin Saskia Probst. Dann setzte sich Kleenheim-Langgöns über das 3:3 (8.) durch Katharina Wagner auf 5:3 (10.) durch Janina Langenbach ab. Probst glich beim 5:5 (11.) und 7:7 (17.) jeweils wieder aus, ehe sich die Mittelhessen durch Tanja Schorradt, die bei Herzogenaurach handballerisch groß wurde, auf 11:8 (24.) absetzten. Probst verkürzte per Siebenmeter auf 10:12 (27.), ehe die Gäste bis zur Pause auf 16:10 davonzogen, wobei Lisa Kiethe sieben Sekunden vor dem Wechsel erfolgreich war. Nach Wiederanpfiff erhöhte Katharina Wagner auf 17:11 (33.), ehe Laura Brockschmidt auf 13:17 (36.) reduzierte. Nach Kiethes 19:14 (38.) für die Gäste brachte die neunfache Torschützin Saskia Probst Herzogenaurach auf 17:20 (42.) heran. Janina Langenbach gelang zwölf Minuten vor Ende die Kleenheimer 24:19-Führung. Nach dem 20:24 (49./Brockschmidt) wurden die Mittelhessen noch spielfreudiger und bauten den Vorsprung durch ihr Tempospiel weiter aus. Am Ende war der 31:22-Erfolg der Mittelhessen „vielleicht einen Tick zu hoch“, wie Trainer Silvestri formulierte. „Wir waren am Anfang nervös, haben technische Fehler gemacht, standen aber gut in der Abwehr“, erklärte Silvestri, der seine Mannschaft sehr gut auf das Tempospiel der Bayern eingestellt hatte. „Wir haben dann noch in der ersten Halbzeit den Schalter umgelegt und im Spiel auf die Chance gewartet, mich freut ganz besonders, das wir viele Tore über die Außen Lisa Kiethe und Janina Langenbach gemacht haben“, erläuterte Silvestri, der bis auf Carolina Fischer komplett antreten konnte, weiter. „Es war klar, das Herzogenaurach nicht aufsteckt, wir haben aber unser Tempo weiter gespielt und haben auch einfache Tore gemacht“, freute sich der Gästetrainer. Die HSG Kleenheim-Langgöns ist immerhin die erste Mannschaft, die in Herzogenaurach gewonnen hat!
TS Herzogenaurach: Ebersberger, Gerling; Stephan, Egle (1), Wedrich (2), Bestle (1), Brockschmidt (6), Probst (9/4), Schneidereit (1), Lang (1), Theobald, Küffner, Neumann (1).
HSG Kleenheim-Langgöns: Jetishi, Buhlmann; Barnusch, Hess (4/2), Schuch, Schorradt (2), vom Hagen (2), Kiethe (5), Wagner (7), Langenbach (6), Karlsson (3), Nau (1), Winkes (1).
Im Stenogramm / Schiedsrichter: Timo Bernhardt / Lars Zick (Edigheim / Mundenheim). / Zuschauer: 200.
Volkmar Köhler