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Aktuelles - Detail

HSG Kleenheim-Langgöns gegn den starken SC Markranstädt

Der Rhythmus „Spieltag, spielfrei, Spieltag, spielfrei“ setzt sich bei den Handballerinnen der HSG Kleenheim-Langgöns weiterhin fort. Nach dem zuletzt bereits zweiten freien Wochenende steht für die Damen von Trainer Marc Langenbach nun das dritte Ligaspiel des Jahres 2020 an. Und dieses hat es durchaus in sich, denn mit dem SC Markranstädt gastiert am Sonntag um 17 Uhr der Vorjahres-Vizemeister in der Oberkleener Weidig-Sporthalle. Und an das Hinspiel beim Tabellennachbarn haben die Kleebachtaler zudem keine gute Erinnerungen.

(mcs). „Aus dieser Partie haben wir definitiv etwas gutzumachen“, erinnert sich der Coach nur ungern an den „Tag der Deutschen Einheit“ zurück, als seinem Team in Sachsen nur ganze 16 Tore gelangen, was logischerweise zu einer Auswärtsniederlage (16:22) im dortigen Sportcenter führte.

Doch mit überbordendem Selbstvertrauen reist der Tabellenvierte am Wochenende sicherlich auch nicht an, denn zur Winterpause noch nah an der Tabellenspitze, konnte das Team von Trainer Rüdiger Bones in den zwei Partien des neuen Jahres überraschenderweise noch keinen Sieg landen. Zum Auftakt setzte es zunächst eine klare 19:25-Niederlage beim Tabellenletzten SV Union Halle-Neustadt, ehe es auch gegen das Mittelfeldteam HV Chemnitz nur zu einem 20:20-Unentschieden reichte, sodass die Sächsinnen nun fünf Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze um Eddersheim und Fritzlar aufweisen. „Es muss uns vor allen Dingen gelingen, das Zusammenspiel der Rückraumlinken Henriette Dreier mit Kreisläuferin Julia Pöschel zu unterbinden, das ist eine sehr starke Achse. Wenn wir das schaffen und wir insgesamt eine gute Abwehr- und Torhüterleistung auf das Feld bringen, haben wir eine Chance auf den Sieg, zumal wir dann auch zu einfachen Toren aus dem Tempospiel kommen könnten“, glaubt Langenbach.

Allerdings sieht die Personalsituation bei Kleenheim-Langgöns vor dem zweiten Heimspiel des Jahres alles andere als rosig aus. So wird Kreisläuferin Katharina Weber (Zyste in der Kniekehle) vier bis sechs Wochen ausfallen, Stina Karlsson musste sich einer Weisheitszahn-OP unterziehen und ist daher für die Partie am Sonntag noch fraglich. Tanja Schorradt weilt nach wie vor in Afrika, Kim Winkes war unter der Woche zudem mit der Schule unterwegs. „Daher war es im Training nicht leicht, aber die Mädels haben gut mitgezogen und gut trainiert. Wir werden dennoch wieder ein wenig experimentieren müssen“ betont der SGK-Coach.

Das Fehlen einiger Stammkräfte bietet aber auch wieder Nachwuchskräften eine Chance, so werden die A-Jugendlichen Emelie Bachenheimer, Celina Rüspeler Kira Suchantke den Kader verstärken, auch Franzi Dietz stößt aus dem Landesliga- zum Drittliga-Team hinzu.