(mcs) „Aktuell wissen wir noch gar nicht, ob die Partie stattfinden kann oder ob es vielleicht die letzte für die nächste Zeit sein wird. Das ist schon eine komische Situation, auch das Heimspiel ohne Zuschauer zu absolvieren. Für mich ist das zwar nicht wirklich Handball, aber aktuell müssen wir das so akzeptieren“, beschreibt Kleenheims Trainer die momentan ungewisse Situation.
Erst eine Partie absolvierte der kommende Gegner aus Fritzlar bislang, hatte dabei zwar rund 35 Minuten lang Mühe bei Aufsteiger HSG Lumdatal (14:12), ehe letztlich aber noch ein ebenso verdienter wie überdeutlicher 26:15-Erfolg gelang. Die wahre Leistungsstärke daran zu messen, dürfte schwerfallen, zumal auch dem Cojocar-Team die monatelange Punktspielpause zuvor sicherlich noch zu schaffen gemacht haben dürfte. Im Kader der Germania herrschte im Sommer doch etwas Bewegung. So beendeten gleich mehrere Spielerinnen ihre Karriere, dem gegenüber stehen aber auch zahlreiche Neuzugänge. Darunter auch Hannah Lüdge, die im Vorjahr noch das SGK-Trikot trug und nun erstmals wieder in die Weidig-Sporthalle zurückkehrt.
„Fritzlar hat auch einen kleinen Umbruch hinter sich und baut nun auch auch viele junge Spielerinnen. Dennoch sind sie der amtierende Meister, ihre Qualität ist unbestritten. Dennoch müssen wir vermehrt auf uns schauen, eine starke Abwehr auf die Platte bringen und uns natürlich im Angriff verbessern. Daran haben wir in der Trainingswoche auch intensiv gearbeitet“, berichtet SGK-Coach, nachdem seinem Team in Eddersheim nur 15 eigene Treffer gelungen waren. In den Einheiten in dieser Woche konnte Langenbach auch die zuletzt am Knie verletzte Tanja Schorradt begrüßen, ob es schon für einen Einsatz am Wochenende reicht, muss sich noch zeigen.