(vk) Das hat es so auch noch nicht gegeben! Der zehnte Spieltag in der Handball-Oberliga Hessen der Männer wird am heutigen Freitag mit gleich vier Spielen eröffnet und darunter sind zwei Derbys, in denen gleich alle vier mittelhessischen Vertreter unter sich sind. Die Derbys des heimischen Quartetts beginnen jeweils um 20 Uhr wie auch die beiden anderen Begegnungen. Während in Holzheim der Siebte HSG Pohlheim (10:8 Punkte) die auf Rang drei vorgerückte HSG Wettenberg (12:6) zu Gast hat, ist ebenfalls um 20 Uhr in Oberkleen der Tabellenzweite HSG Kleenheim-Langgöns I (14:4) Gastgeber für den Tabellenletzten TV Hüttenberg U 23 (2:16). Zudem finden noch zwei weitere Begegnungen am heutigen Freitag statt sowie zwei Spiele am Samstag und eine Partie am Sonntag.
HSG Kleenheim-Langgöns - TV Hüttenberg U 23 (heute / Freitag, 20 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)
„Kleenheim-Langgöns ist natürlich haushoher Favorit“, sagt Hüttenbergs Trainer Torsten Menges. Bei der U 23 fällt mit Merlin Fuß der einzige Linkshänder im Rückraum verletzt aus, was schon eine erhebliche Schwächung für die junge Hüttenberger Truppe darstellt. „Kleenheim stellt eine variable Deckung mit zwei brandgefährlichen Außen, da müssen wir nicht nur ein gutes Rückzugsverhalten haben“, erläutert Menges, der hofft, „das wir die Gefahr von Gegenstößen reduzieren und ein gutes Spiel zeigen können“. Nach dem ersten Saisonsieg gegen Pohlheim, zeigte Hüttenberg bei der jüngsten Niederlage gegen Kirchzell zwei gute Viertelstunden in jeder Halbzeit.
„Wie jedes Spiel wird auch dieses gegen Hüttenbergs U 23 nicht einfach, vor zwei Wochen ist der Mannschaft überraschend ein Sieg gegen Pohlheim gelungen“, erklärt Kleenheims Trainer Matthias Wendlandt. „Gefährlich ist vor allem die 3:2:1-Deckung in Verbindung mit Gegenstößen“, erläutert der Kleenheimer Trainer weiter. Bei Hüttenbergs U 23 ist auch viel davon abhängig „wer spielt, entweder aus der A-Jugend-Bundesligamannschaft und oder auch Spieler aus dem Kader der Zweitligamannschaft“, erläutert Wendlandt, der fordert, „wir müssen konzentriert und mit vollen Emotionen in das Spiel gehen“. Bei den Gastgebern ist das Mitwirken von Julian Reusch und Torhüter Manuel Eckhard fraglich.
Volkmar Köhler