"In Offenbach einen Punkt mitzunehmen, kann einen Trainer an dieser Stelle nur zufrieden stellen. Da können wir auf jeden Fall zufrieden sein", lobte Matthias Wendlandt, Trainer der Gäste. Zu Beginn legten die Südhessen erwartungsgemäß mit einem hohen Grundtempo los und erhöhte bis zur 13.Minute durch Denis Zahn auf 9:4. Insbesondere in der Defensive fehlten den Grün-Weißen häufig augenscheinlich die Mittel, sodass es bis zur Halbzeitpause 20 Gegentreffer setzte. Da die Mittelhessen aber ihrerseits in der eigenen Offensive ebenfalls mithielten, ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Doch bis zur 42.Spielminute hatten die Offenbächer wieder bis auf 27:20 aufgestockt und wirkten in manchen Teilen schon wie der vermeintlich sichere Sieger. "Wir haben dann kämpferisch wirklich noch mal einige Schritte nach vorne gemacht und sind immer weiter herangekommen", resümierte Wendlandt, während der TSV Offenbach-Bürgel womöglich an manchen Stellen schon zu sehr mit dem eigenen Sieg geplant hatte. Tatsächlich hätten nur noch ein paar wenige Sekunden zusätzliche Spielzeit gefehlt, um dem Auswärtsteam vielleicht sogar noch den überraschenden Sieg zu bescheren. So gelangte das Leder mit dem Schlusspfiff tatsächlich nochmal an den Kreis, doch mit dem Abschluss tönte gleichzeitig die Sirene, sodass es bei dem 31:31-Gleichstand blieb. "Angesichts des Spielverlaufs kann man sicher von einem gewonnenen Zähler sprechen, über den wir uns natürlich sehr freuen", so Wendlandt.
Offenbach: Hoppenstaedt, Gezer; Kaiser (5), Georg, Zahn (3), Pjanic, Müller (4), Wagenknecht (12/2), Hofmann, Lenort (4/1), Nast, Ljubic (2), Lehmann (1)
Kleenheim: Kaiser, Eckhard; Hoepfner (8/4), Wolf, Köhler, Planer, Spieß (5/3), Wiener (6), Langenbach, Weller (6), Leger (4), Friedrich (1), Lang (1), Scheibel
Zuschauer: 160 Schiedsrichter: Podesta/Roßmeier (Hochheim/Wicker) Zeitstrafen: 10:10 Siebenmeter: 9/3 : 8/7