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Aktuelles - Detail

HSG Kleenheim-Langgöns besiegt die HSG Weiterstadt/ Braunshardt/ Worfelden

Handball-3.Liga Ost, Frauen: Nach Startschwierigkeiten immer besser ins Spiel gekommen / Wiedersehen mit Jacqueline „Jackie“ Johnson / HSG Kleenheim-Langgöns besiegt die HSG Weiterstadt/ Braunshardt/ Worfelden mit 27:22 (15:11)

 

(vk) Die HSG Kleenheim-Langgöns hat in der 3.Liga Ost der Frauen das erste Heimspiel gegen Aufsteiger HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden mit 27:22 (15:11) gewonnen und bleibt Tabellenführer. Dabei gab es ein Wiedersehen mit der früheren Kleenheimerin Jacqueline „Jackie“ Johnson, die von 2002 bis 2006 in Kleenheim spielte und aktuell Trainerin des Aufsteigers und Hessenmeisters ist. Die ehemalige Linksaußen und Rückraum-Mitte musste in Oberkleen viele Hände schütteln und bekannte Gesichter begrüßen.

Die Gastgeberinnen gingen zwar zwei Mal in Führung, gerieten dann aber mit 2:4 (5.) durch Patricia Becker ins Hintertreffen. Die Kleenheimerinnen taten sich schwer und lagen auch beim 4:6 (9.) durch Nicole Hartweck mit zwei Toren zurück. Erst nach dem 6:8 (16./Schwarzkopf-Siebenmeter), Trainer Manuel Silvestri hatte schon nach 8:40 Minuten die erste Auszeit genommen, wurde das Kleenheimer Spiel besser, weil zwingender und nach fünf Toren in Folge sorgte Tanja Schorradt nach sehenswertem Pass von Torhüterin Kune Jetishi für das 11:8 (22.). Stina Karlsson sorgte für das 15:9 (28.), ehe der Gast noch auf den 11:15-Pausenstand verkürzte. 

Nach Wiederbeginn hatte der Vorjahresmeister seine stärkste Phase und machte aus dem 16:12 (32./ Schwarzkopf) ein 20:12 (38.) durch einen von Nina Hess verwandelten Siebenmeter. Die Acht-Tore-Führung hielten die Gastgeberinnen allerdings nicht, denn beim 20:15 (42.) betrug der Vorsprung nur noch fünf Tore, ehe Karlsson und Winkes auf 22:15 (47.) stellten. Der Aufsteiger wurde immer forscher und verkürzte auf 19:22 (51.) durch Susann Leibl. Fast hatte es den Anschein als gerate der Kleenheimer Sieg noch einmal in Gefahr, aber Geburtstagskind Janina Langenbach und die mit acht Treffern erfolgreichste Werferin Tanja Schorradt per Gegenstoß sorgten für das 24:19 (52.). Die Gäste steckten weiter keinen Deut zurück und waren wieder auf 22:25 (59./Hartweck) herangekommen, ehe Stina Karlsson mit einem Doppelpack den Deckel drauf machte. 

„Ich bin sehr zufrieden, das hat mich sehr gefreut wie die Mannschaft zurück gekommen ist, wir sind nach deutlichen Rückständen immer wieder rangekommen“, lobte Gästetrainerin „Jackie“ Johnson ihre Team, mit dem sie gleich zwei Mal aufgestiegen ist. „Kleenheim ist keine Mannschaft, wo wir Punkte holen müssen, wir haben auch noch drei verletzte Spielerinnen, wenn die zur Rückrunde zurück kommen, sieht es besser aus, aber wie sich der Rest heute geschlagen hat, war aller Ehren wert“, erläuterte Johnson weiter. „Ich habe mir das nicht einfacher vorgestellt, Weiterstadt steckt nie auf, das habe ich im Pokalspiel gegen Waiblingen schon gesehen, wenn sie so weiter spielen, dann holen sie ihre Punkte“, erläuterte Kleenheims Trainer Manuel Silvestri. „Wir hatten eine gute Phase anfangs der zweiten Halbzeit, da haben wir auch den Vorsprung ausgebaut, wir brauchen aber immer rund zehn Minuten, um ins Spiel zu kommen“, sagte Silvestri. Die Gastgeberinnen mussten auf die beruflich verhinderte Katharina Wagner verzichten, die Gäste aus Südhessen traten mit sage und schreibe vier (!) Torhüterinnen an.

HSG Kleenheim-Langgöns: Jetishi, Buhlmann (ab 23.Min.); Barnusch, Hess (5/4), Schuch, Schorradt (8), vom Hagen (1), Fischer, Kiethe, Langenbach (3), Karlsson (6), Nau (1), Winkes (3).

HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden: Saper (bis 30.Min.), Avemarie (bei einem Siebenmeter, ab 31.Min.), Stork (n.e.), Rüdig (n.e.); Zorenc, Schneider, Graebling (1), Bork, Schwarzkopf (5/2), Eilers (4), Wamser (1), Hartweck (6), Becker (3/1), Leibl (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichterinnen: Anastasia Baumann / Eva Dauth (HSG Siebengebirge). / Zuschauer: 200. / Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Schorradt/zwei, Karlosson  - Becker, Leibl). / Siebenmeter: 5/4 - 3/3.    

            Volkmar Köhler