(vk) Das Gipfeltreffen in der 3.Liga Ost der Frauen steigt am zwei geteilten zehnten Spieltag (vier Spiele am Samstag und zwei am Sonntag) am Sonntag um 16 Uhr in Leipzig, wenn der gastgebende souveräne und verlustpunktfreie Spitzenreiter HC Leipzig (20:0 Punkte), der zudem noch eine Partie mehr ausgetragen hat, den Verfolger Nummer eins und Rangzweiten HSG Kleenheim-Langgöns (14:4) zu Gast hat. Im Verfolgerduell treffen am Samstag um 19 Uhr, der Vierte SC Markranstädt (13:5) und der Dritte SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim (14:6) aufeinander. Auf den Fünften Aufsteiger 1.FSV Mainz 05 II (11:7) wartet am Samstag um 18 Uhr eine schwere Aufgabe beim Siebten TSG Eddersheim (10:8).
HC Leipzig - HSG Kleenheim-Langgöns (Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Brüderstraße Leipzig)
Der Kleenheimer Fan-Bus fährt am Sonntag um 8.30 Uhr an der Bäckerei Mack in Langgöns in Richtung Leipzig ab. Mitfahrer sollten sich rechtzeitig zur Abfahrt einfinden.
„Wir haben uns in den letzten Minuten gegen Markranstädt noch einen Punkt erkämpft“, blickt Kleenheims Trainer Manuel Silvestri noch einmal zurück auf die Punkteteilung (25:25) im letzten Heimspiel, bei dem die Kleenheimerinnen nach gutem Beginn das Heft aus der Hand gegeben haben. „Wir sind nicht favorisiert in Leipzig, die Tabellensituation spricht Bände, Leipzig hat eine tolle Mannschaft mit vielen Talenten“, erklärt Kleenheims Trainer Manuel Silvestri. "Mit den beiden Hummel-Schwestern Jacqueline (Nr. 35) und Stefanie (Nr. 36), die vor der Saison von Bundesliga-Absteiger HC Rödertal gekommen sind, aber in Leipzig ausgebildet wurden, hat die Mannschaft an noch mehr Qualität gewonnen“, erklärt Manuel Silvestri. Jacqueline Hummel spielt im Rückraum und gilt als die Abwehrchefin und Stefanie Hummel ist am Kreis zu Hause. Bekannteste Spielerin dürfte allerdings Lucie-Marie Kretzschmar, die Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar, sein. Die gerade im August 18 Jahre jung gewordene Rückraum-Linke wurde 2017 mit den A-Juniorinnen Deutscher Meister. „Das ist eine durchweg qualitativ hochwertig besetzte Mannschaft“, erklärt Silvestri. Ziel der Mittelhessen in Sachsen muss es sein, „das Spiel so lange wie möglich offen zu halten“. Die Gäste müssen gegenüber dem letzten Spiel „die Wurfquote verbessern und nicht so viele technische Fehler machen“. Die Mittelhessen haben Respekt vor dem HC L, der aber natürlich der Favorit ist. Lisa-Marie Kiethe (krank) und Carolina Fischer (Fuß) waren unter der Woche noch angeschlagen beim Tabellenzweiten. Im Trainer-Team von Chef-Trainer Jacob Dietrich taucht übrigens als Torwart-Trainer Wieland Schmidt, Torwartlegende aus DDR-Zeiten, auf. „Wir freuen uns auf das Spiel, sind natürlich mit dem Unentschieden gegen Markranstädt nicht zufrieden, Leipzig spielt natürlich extrem konstant“, verdeutlicht Silvestri.
Volkmar Köhler