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Aktuelles - Detail

Höpfner und Reusch gefielen

Handball-3.Liga Ost, Frauen: 40 Minuten große Mühe gehabt / SG Kleenheim gewinnt bei weiter sieglosem TSV Birkenau mit 30:23 (13:16) / Erster Sieg für Trainer Julian Reusch / „In der ersten Halbzeit desolat gespielt und keine Einstellung gezeigt“

 

(vk) Die SG Kleenheim verteidigte in der Handball-Oberliga Hessen der Männer durch einen 35:30 (19:12)-Heimsieg über die TSG Münster mit 10:2 Punkten und dem sechsten Sieg aus sieben Spielen vor der punktgleichen HSG Wetzlar U 23 aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenführung.

Überragend beim Sieger Torjäger Fabian Höpfner, der nicht nur alle Siebenmeter verwandelte, sondern auch seine Schnelligkeit wieder ausspielte. Lob vom Trainer erhielt auch Julian Reusch, „der viel Bewegung ins Spiel gebracht hat und ein gutes Spiel ablieferte“, sagte Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab ab. Auch die sechs Treffer von Linkshänder Jörg Müller, der zuletzt wegen seiner Dissertation gefehlt hatte, können sich sehen lassen. Mannschaftskapitän Dennis Köhler brachte Kleenheim am Anfang zwei Mal in Führung, ehe Münster beim 3:2 (4.) zum ersten und einzigen Mal vorne lag. Kleenheim setzte sich auf 5:3 (9.) durch Jörg Müller ab, aber Münster glich beim 5:5 (10.) wie auch beim 9:9 (18.) durch seinen Torjäger Bastian Schwarz jeweils wieder aus. Beim 12:13 (23.) schaffte Sebastian Jakobi den Anschlusstreffer für Münster, ehe sich Kleenheim mit einem 6:0 Tore-Lauf bis zur Pause die beruhigende 19:12-Halbzeitführung sicherte.

Nach dem Wechsel „haben wir wieder in einer Phase zu viele einfache Fehler gemacht und waren auch zu passiv in der Deckung“, monierte der Kleenheimer Trainer. Münster verkürzte den Rückstand auf 16:19 (35.) durch Julian Schuster und kam sogar durch den von der Hüttenberger A-Jugend bzw.U 23 gekommenen Moritz Völlger auf 19:21 (40.) heran. Auch Felix Ikenmeyer traf zum 20:22 (40.). „Ich hatte aber keine Bedenken, das wir das Spiel verlieren könnten“, erklärte Wohlrab. Nach zwei Höpfner-Treffern hieß es 24:20 (42.) und dann 30:24 (48.) durch David Straßheim. Höpfner per Siebenmeter und Köhler stellten dann auf 32.24 (51.) und auch Straßheim sorgte wieder für eine Acht-Tore-Führung beim 34:26 (55.), ehe der Gast in den letzten fünf Minuten mit einem 4:1 Tore-Lauf das Resultat noch deutlich auf den 30:35-Endstand verbesserte, wobei sich Kleenheim in den letzten 38 Sekunden gleich noch zwei Treffer einfing.

„Am Schluss hat die Erfahrung den Ausschlag gegeben, wir haben verdient gewonnen“, bilanzierte Wohlrab, der wegen der Ausfälle von Kollmann, Weinandt (beide verletzt) und Weller (Blinddarm) sowie kurzfristig auch Tim Hanika (Magen- und Darmgrippe) nur mit neun Feldspielern antreten konnte.

SG Kleenheim: Elsner, Eckhard (ab 20.Min.); Höpfner (15/7), Keil, Straßheim (4), Schier, Müller (6), Köhler (3), Reusch (4), Wiener (3), Dubiys.

TSG Münster: Kunz, Klein, Spiranec; Kruse (5), Völlger (3/1), Zeiger (2), Malzahn, Scheerer, Schwarz (5/1), Friemann, Ikenmeyer (4), Jacobi (6), Schuster (5).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Rene Lahaye / Jan Sommerfeld (Offenbach-Bürgel / Altenhaßlau). / Zuschauer: 230. / Zeitstrafen: 10:10 Minuten (Keil/zwei, Müller, Köhler/zwei - Friemann, Ikenmeyer/drei, Disqualifikation, 53., Schuster). / Siebenmeter: 7/7 - 2/2.

                                         Volkmar Köhler