"Ich will diesmal wirklich festhalten, dass wir als Mannschaft merklich gewachsen sind und wir ein gutes Spiel gegen einen der Aufstiegsfavoriten gemacht haben. Und das auch wenn es am Ende nicht gereicht hat", markierte Christian Manderla, Trainer der Hausherrinnen. Bis zum 9:9-Gleichstand in der 19.Spielminute durch Nele-Marie Barnusch blieben die Kleenheimerinnen auf Augenhöhe mit den Landeshauptstädterinnen. Doch innerhalb weniger Situationen zogen die Gäste im weiteren Verlauf auf 13:9 davon (24.). Zuvor hatte gerade Torfrau Caroline Altenheimer etliche Bälle des Auswärtsteams entschärft und ihre Mannschaft so immer wieder im Spiel gehalten. "In die zweite Halbzeit kommen wir dann unheimlich stark und kommen mit viel Dynamik aus den Kabinen", freute sich Manderla, dessen Team bis zur 39.Minute durch Alica Heidt auf 20:17 enteilte. Doch nach hinten heraus wurde gerade die individuelle Qualität der Gäste verstärkt deutlich, die sich mehrfach durch einfache Treffer von Annika Hermenau und Marketa Soukupova darstellte. Mit drei Toren in Folge in der 57.Minute sorgte Hermenau beim 30:26 im Grunde bereits für die Vorentscheidung zugunsten der Wiesbadenerinnen. Letztendlich konnte die SGK auch nicht mehr entscheidend aufschließen. "Für einen solchen Gegner sind wir dann insgesamt vielleicht noch ein wenig zu grün, doch wir haben das in der Gesamtheit sehr ordentlich gelöst und Wiesbaden durchaus vor Aufgaben gestellt", so Manderla.
Kleenheim: Altenheimer, Stahl; Heidt (1), Barnusch (4), Bretz (2), Schuch (4), Klug (9/6), Ulm, Hänsel (1), Marwald (4/2), vom Hagen (1), Wulf, Kleinpell (2), Pietzner
Wiesbaden: Weis, Schmidt; Ciorba (6), Wagner, Renz (2), Soukupova (3), Hermenau (9/1), Sulejmani (8/5), Becht (3), Hampel (1)
Zuschauer: 65 Schiedsrichter: Ockert-Zuber/Trittin (Mörlen/Lumdatal) Siebenmeter: 9/8 : 6/6 Zeitstrafen: 4:8