(vk) Mit nur sechs Begegnungen (statt sieben) startet die Handball-Oberliga Hessen der Männer in die neue Spielzeit 2017/18. Durch den Aufstieg bzw. die Rückkehr des TV Hüttenberg U 23 sind wieder fünf mittelhessische Mannschaften in Hessens höchster Klasse vertreten. Die Hüttenberger sind im Derby am Samstag um 20 Uhr bei der HSG Wettenberg zu Gast. Zur selben Zeit erwartet die HSG Pohlheim in der Holzheimer Sporthalle die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden. Um 19.30 Uhr beginnt Vizemeister HSG Wetzlar U 23 die neue Saison in der Sporthalle Münchholzhausen mit einem Heimspiel gegen die TSG Offenbach-Bürgel. Den Auftakt machen der Vorjahres-Dritte SG Kleenheim, der am Samstag um 18.30 Uhr bei Aufsteiger Hünfelder SV gastiert.
Hünfelder SV - SG Kleenheim (Samstag, 18.30 Uhr, Kreissporthalle Hünfeld)
„Ich bin froh, das die zwölf Wochen Vorbereitung endlich vorbei sind und es wieder um Punkte geht. Es kribbelt schon wieder in den Händen und wir sind bereit!“, sagt Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab, der jetzt auch noch zusätzlich vier Wochen lang die erste Frauenmannschaft coacht.
Für die Kleenheimer liefen die beiden letzten Wochen der Vorbereitung leider nicht so gut. „Wir haben einige kranke und verletzte Akteure, so dass Trainings- und Spielbetrieb nicht sehr erfolgreich gewesen sind“, sagt Wohlrab. Leider „wissen wir auch bis Samstag noch nicht genau, welche Spieler wieder einsatzbereit sind“, erläutert der Kleenheimer Trainer. Erkrankt waren Mitte der Woche immer noch Neuzu-gang Yannic Dubiys, Cedrick Kollmann und auch Torjäger Fabian Hoepfner. Definitiv ausfallen wird Tim Hanika, der sich beruflich in Kroatien aufhält.
„Jedoch ist Vorbereitung Vorbereitung und Saison ist Saison“, macht Wohlrab deutlich. „Wir werden zum Auftakt hoch motiviert sein, es ist sicherlich alles andere als eine einfache Aufgabe zum Saisonstart auswärts bei einem Aufsteiger anzutreten“, bewertet der Kleenheimer Trainer die Situation und rechnet mit einer voll besetzten Hünfelder Kreissporthalle und einem Gegner mit großer Euphorie. „Wenn wir nicht von der ersten Minute an hellwach sind, kann man dort unter die Räder geraten. Deshalb wird es enorm wichtig sein, selbst richtig gallig zu sein, wir müssen uns gegenseitig so pushen und geil sein, das wir von Anfang an den Einruck hinterlassen, gegen uns ist heute nichts zu holen“, macht Johnanes Wohlrab die erhoffte Grundstimmung bei seiner Mannschaft deutlich.
Volkmar Köhler