(mcs). Erst sechs Zähler konnten die Südhessen nach einem Umbruch im Sommer verbuchen, sammelten vier davon in heimischer Halle und konnten auswärts nur bei Schlusslicht TSV Vellmar Anfang Dezember mit 29:22 die Oberhand behalten. Besonderes Augenmerk sollte die SGK aber dennoch auf Außenspieler Felix Mann richten, der mit 75 Treffern aktuell auf Rang acht der Oberliga-Torjägerliste liegt. Auch Rückraumakteur Lukas Schmitt (12., 61 Tore) sollte Beachtung geschenkt werden. Im Hinspiel behielt Kleenheim-Langgöns mit 26:25 die Oberhand und legte mit dem Erfolg zum Saisonauftakt den Grundstein für die bislang so starke Spielzeit. Doch nicht nur der hauchdünne Hinspielsieg lässt HSG-Trainer Wendlandt vor den Südhessen warnen. „Babenhausen ist kämpferisch eine sehr starke Mannschaft, was wir in Spiel eins erfahren mussten, als wir bis zum Schluss zittern mussten. Sie hatten auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen und zunächst gehe ich mal davon aus, dass sich die Lage dort nach der spielfreien Zeit doch gebessert hat und sie personell wieder wesentlich konkurrenzfähiger sind“, glaubt Kleenheims Trainer, der noch vor der zweiten Welle Babenhausens warnt.
Wendlandts Team hat die Pause ebenfalls gut getan, da Verletzungen auskuriert werden konnten, fast alle Spieler sind wieder fit. Einzig Max Leger ist angeschlagen, ob Linkshänder David Straßheim schon spielen kann, entscheidet sich kurzfristig.