(vk) Ganz tiefes Durchatmen hieß es bei Schlusslicht SG Kleenheim II nach dem hauchdünnen 20:19 (12:7)-Heimsieg in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gegen die TSG Eddersheim II. Nach dem knappen Sieg über Lumdatal schaffte die Kleenheimer „Zweite“ nun den zweiten auch wieder ganz knappen Sieg und verbesserte sich mit 4:6 Zählern auf Rang acht. „Wir haben uns zwei ganz wichtige Punkte erkämpft“, war Kleenheims Trainer Etienne Emmert erleichtert. Wieder eine ganz starke Leistung zeigte Kleenheims Torhüterin Caro Altenheimer. Aber wie schon gegen Dutenhofen/Münchholzhausen musste die Mannschaft nach klarer Führung noch um den Sieg bangen, was dieses Mal gut ging!
Beim 3:2 (7.) sorgte Kerstin Schulz per Siebenmeter für die erste Kleenheimer Führung. Nach dem 4:4 (10.) durch Gäste-Torjägerin Jasmin Rühl setzten sich die Kleenheimerinnen auf 8:4 (19.) durch Lisa Schäfer ab. Trotz einer 12:7-Pausenführung der Kleenheimerinnen, die nach dem Wechsel sogar mit 17:11 (40.) durch Julia Wohlrab in Führung gingen, wurde es wieder eine unruhige und hektische zweite Halbzeit, weil die Mannschaft die Führung wieder abgab. Beim 15:17 (49.) war Eddersheim II schon wieder bedrohlich nahe heran gekommen. Gut zehn Minuten vor Ende gelang Julia Wohlrab das 18:15 (50.) für die Gastgeberinnen, was aber auch kein Ruhekissen war, denn beim 18:18 (53.) hatte Jasmin Rühl wieder egalisiert. Julia Wohlrab sorgte dann für das 19:18 (55.), ehe Leonie Kaufmann wenig später zum 19:19 (55.) traf. Lisa Schäfer brachte Kleenheim II beim 20:19 (58.) wieder in Führung. Doch die Gäste fingen sich eine Zeitstrafe knapp zwei Minuten vor Ende gegen Julia Hampel ein und konnten nicht mehr ergänzen. 102 Sekunden vor Ende nahm Eddersheim II noch einmal eine Auszeit, am Ergebnis änderte sich nichts mehr.
„Wir waren sechs Tore weg, uns fehlt die Coolness und der Spielwitz, um so ein Ergebnis zu verwalten oder auszubauen“, sagte Emmert abschließend.
SG Kleenheim II: Altenheimer, Jetishi (39.-50.Min.); Barnusch (1), Neul, Kerstin Schulz (3/2), Rink, Schäfer (4), Wohlrab (5), Kreß, vom Hagen, Stephanie Schön (3), Mattheiß, Schepp (1), Katja Schön (3).
Im Stenogramm / Schiedsrichter. Tafferner / Tröller (HSG Wettenberg)./ Zuschauer: 60. / Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Barnusch, Wohlrab - Allendorff, Hampel/zwei). / Siebenmeter: 4/2 - 3/2.
Volkmar Köhler