(mcs) „Es ist wirklich ärgerlich, denn man muss ganz klar sagen, dass wir heute an uns selbst gescheitert sind. Wir haben uns unheimlich viele Fehlwürfe erlaubt und freiste Chancen ausgelassen. Irgendwann ist das dann einfach zu viel, um ein Spiel zu gewinnen und das, obwohl Herzogenaurach hier sicherlich nicht überragend aufgespielt hat“, resümierte der SGK-Coach
Eine der, wenn nicht die schnellste grüne Karte der Saison musste Langenbach legen, als er seine Damen bereits nach 3:53 Minuten zur Unterredung an die Bank beorderte. Mit 4:1 waren die Gäste aus Franken bis dahin schon enteilt. Doch die Maßnahme zeigte Wirkung, beim 7:7 nach zwölf Minuten hatte die Schwedin Stina Karlsson erstmals seit dem 1:1 (2.) wieder ausgeglichen. Im weiteren Verlauf der erste Hälfte wechselte die Führung dann noch des Öfteren, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorsprung erarbeiten konnten. Die Seiten wurden dann mit einem knappen 13:12 für Herzogenaurach gewechselt.
Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten dann aber die Kleebachtalerinnen, die nach dem 14:14 (33.) deutlich besser ins Spiel kamen und beim eingangs erwähnten 20:17 durch Karlsson (41.) erstmals eine Drei-Tore-Führung in Händen hielten. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn ganze 14 Minuten (!) ohne eigenen Treffer und der damit einhergehende 0:5-Lauf sorgten sechs Minuten vor dem Ende für einen 20:22-Rückstand, den die SGK nicht mehr wettmachen konnte. Zwar verkürzte die Langenbach-Truppe noch drei Mal (21:22, 54., 22:23, 55., 23:24, 56.), doch für mehr sollte es nicht reichen. Lisa Neumann mit dem 25:23 und die Halblinke Laura Brockschmidt mit dem 26:23 in der Schlussminute sorgten für den Auswärtserfolg der Turnerschaft. „Mit unserer Abwehr- und Torhüterleistung bin ich eigentlich zufrieden, auch kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben den Gegner durch unsere vergebenen freien Chancen wieder ins Spiel gebracht. Da müssen wir uns an die eigene Nase greifen!“, so Langenbach abschließend.
Kleenheim-Langgöns: Hahn, Buhlmann – Barnusch (1), Bachenheimer, Rüspeler (1), Schorradt (6/1), vom Hagen (2), Fischer, Karlsson (8/4), Kneller (1), Winkes (4).
Herzogenaurach: Deppisch, Ebersberger – Quetsch, Hopp (1), Brockschmidt (6), Probst (11/2), Schneidereit, Lang (3), Sandner, Theobald (2), Neumann (3).
Schiedsrichter: Stache/Wegmann (Dortmund). - Zuschauer: 150. - Zeitstrafen: zwei (Schorradt, Winkes) – eine (Neumann). - Siebenmeter: 5/5 – 5/2.