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Aktuelles - Detail

Frauen der HSG Kleenheim-Langgöns mit Gastspiel bei der TS Herzogenaurach

Sieg und Niederlage wechselten sich bei der HSG Kleenheim-Langgöns in der Dritten Liga (Staffel Ost) zu Saisonbeginn ab. Klar dass das Team von Trainer Marc Langenbach dies am Sonntagnachmittag ändern will, denn nach dem Erfolg gegen die TSG Ketsch II soll nun im Gastspiel bei der TS Herzogenaurach der zweite doppelte Punktgewinn in Folge her. Der Anwurf der Partie in Mittelfranken ertönt dann bereits um 14.30 Uhr.

mcs). Die gewohnt gute Abwehrleistung, gepaart mit gutem Offensivspiel und vor allem Dingen dem richtigen Auftreten waren die ausschlagenden Gründe dafür, die die SGK am vergangenen Sonntag zum 27:23-Sieg über die Kurpfalz Bären führten, vor allem die fehlende Einstellung hatte der Kleenheimer Coach in der Vorwoche bemängelt.

Auf Rang fünf und mit einem ausgeglichenen Punktekonto (20:20) schloss das Team aus der Stadt, in dem unter anderem ein Sportartikelhersteller mit den drei Streifen seinen Hauptsitz hat, die vergangene Spielzeit ab. In die aktuelle ist das Team von Trainer Hans-Jürgen Kästl aber eher schwach gestartet, nach drei Auftaktniederlagen gegen den Thüringer HC II (22:27), bei der HSG Gedern/Nidda (26:33) und gegen die TSG Eddersheim (26:33) gelang zuletzt bei Union Halle-Neustadt (22:17) zumindest der erste Saisonsieg. Das Programm zu Saisonbeginn hatte es für die Turnerschaft aus Herzogenaurach allerdings auch in sich. Die Kleenheimerinnen hätten sicherlich nichts dagegen, an den Vorjahresauftritt im Frankenland anzuknüpfen, im November 2018 gelang dort nämlich ein souveräner 31:22-Erfolg.

„Für uns wird entscheidend sein, dass wir die gleiche Einstellung an den Tag legen, wie wir es gegen Ketsch getan haben“, glaubt SGK-Trainer Marc Langenbach, der zudem explizit vor Herzogenaurachs Linkshänderin Saskia Probst warnt, die einst für die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft aufgelaufen ist. „Sie ist pfeilschnell, technisch gut und auch im Eins-gegen-Eins-Verhalten stark. Dennoch glaube ich, dass wir in der Breite besser aufgestellt sind als unser Gegner und wollen aufgrund unserer Qualität am Sonntag natürlich einen Sieg einfahren.“

Personell plagen den Trainer der Kleenheim-Langgönser Damen zudem nur wenige Sorgen. So ist Torhüterin Rixa Hahn ,die zuletzt fehlte, wieder an Bord. Einzig hinter dem Einsatz von Kim Winkes, die gesundheitlich angeschlagen unter der Woche in zwei Einheiten pausieren musste, steht noch ein Fragezeichen. Langenbach ist aber guter Dinge, dass die Rückraumspielerin die Reise nach Herzogenaurach antreten kann.