Bei den Frankfurter Stadtteilerinnen setzte es eine klare und enttäuschende 31:41 (15:18)-Niederlage. "Wenn man 31 Treffer in fremder Halle erzielt, dann muss man diese Begegnung nach Hause fahren. Dieses Spiel war sinnbildlich für die launische Diva aus Mittelhessen, die wir in dieser Saison bisher darstellen", bilanzierte Christian Manderla, Trainer der Grün-Weißen. Schon in den ersten Minuten des Aufeinandertreffens entwickelte sich ein Schlagabtausch mit vollkommen offenem Visier auf beiden Seiten. In der 12.Spielminute verkürzte so Alica Heidt auf 8:10, während man auf eigener Seite mit dem Defensivspiel augenscheinlich nicht allzu viel zu tun haben wollte. Letztendlich war es dann der eigene starke Angriff, der die HSG Kleenheim-Langgöns II überhaupt über lange Phasen im Spiel hielt, während die Abwehr beinahe über den gesamten Zeitraum ein mehr als lückenhaftes System präsentierte. "Ich muss meine Torfrauen dabei sogar weitgehend in Schutz nehmen. An vielen Stellen konnten sie schlichtweg nichts mehr ausrichten", kommentierte Manderla. Nach dem Wiederanpfiff war die Auswärtsmannschaft durch Sarah Marwald in der 38.Spielminute sogar noch einmal auf 20:22 herangekommen, doch katastrophale fünf weitere Minuten bescherten den Hausherrinnen einen 6:0-Lauf und damit schließlich eine entsprechende Vorentscheidung. In der Folge war der Bann der Kleenheimerinnen dann gebrochen und man brachte nicht mehr den notwendigen Zug aufs Parkett. "Nach zwei so starken Partien bin ich natürlich von dem Ausgang des Spiels enttäuscht. Das sollte uns so nicht passieren", meinte Manderla.
Goldstein: Porceddu, Meisinger; Karalic (4), Lubina (7/1), Rauschenberg (2), Schreiber (5/4), Wollmann (2), Sauer (8/2), Röhring (5), Kasartzoglou (3), Weber (4), Vrocharidou (1)
Kleenheim: Altenheimer, Stahl; Heidt (2), Dietz, Bretz (5/2), Schuch (2), Hänsel (2), Kuschel (1), Marwald (8), vom Hagen (6), Blasini (3), Pietzner (2)
Zuschauer: 40 Schiedsrichter: Hegebart/Tepel (Eltville) Zeitstrafen: 4:10Siebenmeter: 9/8 : 3/2 Rote Karte: Marwald (49., Grobes Foulspiel)