In einer ansonsten recht ausgeglichenen Partie siegten die Gäste mit 29:26 (14:14) bei den Kleebachtalerinnen. "Man hat eben schon gemerkt, dass die HSG Wettenberg einfach etwas besser auf die Begegnung eingestellt war und den Sieg letztlich auch etwas mehr gewollt hat", beschrieb Christian Manderla, Trainer der Heimformation. Dabei hatten die Hausherrinnen das Spiel zu Beginn noch klarer unter Kontrolle und erhöhten in der 24.Spielminute durch einen Treffer von Nina Eggers auf 13:10. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang es dem Team aus dem Gleiberger Land, den Ausgleich zu ihren Gunsten zu erzwingen. Nach dem Wiederanpfiff legten die Gäste in der Defensive noch eine Schippe drauf und erlaubten den Gastgeberinnen nur noch wenige erfolgreiche Offensivaktionen. In der 45.Minute waren die Wettenbergerinnen schließlich durch Lauren Bretz mit 22:18 in Führung gegangen und hatten das Spielgeschehen gemäß der eigenen Feldvorteile angepasst. "Die HSG Wettenberg war auch im System sehr gut auf uns eingestellt und hat das im zweiten Durchgang dann wirklich gut gemacht. Wir haben da den Fuß nicht mehr richtig in die Tür bekommen", erklärte Manderla. Nur zwei Minuten vor dem Spielende gelang es Sarah Marwald per Siebenmeter noch ein letztes Mal auf 26:28 zu verkürzen und die SGK damit in Schlagdistanz zu bringen. Allerdings wurde dieser Treffer nach einer HSG-Auszeit durch Rica Jansche beantwortet, sodass die Entscheidung zugunsten der Gäste gefallen war.
Kleenheim: Altenheimer, Bork; Heidt (3), Barnusch (1), Dietz (2), Bretz (4), Eggers (4), Ulm, Hänsel, Marwald (1/1), vom Hagen (2), Wulf, Kleinpell (7), Pietzner (2/2)
Wettenberg: Kraus, Stöhr; Jansche (5), Risse (1), Rückel (3), Drommershausen (4), Till (3), Herbert, Simon (1), Rolshausen (1), Kant (2), Schneider (3), Weise (6/3)
Zuschauer: 75 Schiedsrichter: Mangels/Kempf (Friedberg) Siebenmeter: 4/3 : 4/3 Zeitstrafen: 2:4