(mcs) „Ketsch ist für uns eine absolute Wundertüte, da man nie weiß, wer aus der ersten Mannschaft aushilft. Da es für sie ein Heimspiel ist, ist aber absolut damit zu rechnen, das einige Spielerinnen aus dem Zweitliga-Team auflaufen werden. Deswegen und aufgrund unserer eigenen Besetzung haben wir dort aber nichts zu verlieren, weshalb wir entspannt dort hinreisen werden“, führt der SGK-Trainer aus.
In der Tat ist die Zweitliga-Reserve der Kurpfalz Bären, die aktuell einen Platz und zwei Punkte hinter den Kleenheimerinnen liegt, kaum einzuschätzen, eine Vorbereitung auf den Gegner ist daher schwierig bis unmöglich. So konnte der Tabellensechste in dieser Spielzeit – freilich mit Unterstützung „von oben“ - zuhause schon die Partien gegen die Topteams Gedern/Nidda oder Markranstädt für sich entscheiden. Dass beim Rückspiel in Gedern/Nidda sogar das gesamte Zweitliga-Team auflief und dort einen Kantersieg feierte, sorgte auch über die Grenzen der Wetterau hinaus für Unmut und Aufsehen. Bleiben Hilfen allerdings aus, so stehen den Erfolgen auch unerwartete Pleiten gegenüber wie jüngst beim 20:28 am vergangenen Wochenende beim Tabellenletzten SV Union Halle-Neustadt gegenüber
Sich auf den kommenden Gegner einzustellen, fällt aber nicht nur aus diesem Grunde schwer, sondern auch, weil die Personallage bei der HSG nach wie vor aktuell alles andere als rosig ist. So fällt die verletzte Katha Weber noch einige Zeit aus, ebenso wie Tanja Schorradt, die nach wie vor in Afrika weilt. Fehlen wird zudem Elena Schuch, gegen Markranstädt umknickte. Eine MRT Ende dieser Woche wird Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Hinzu kommt, dass die A-Jugend der SGK diesmal ebenfalls am Sonntag aufläuft, weshalb diesmal auch keine Hilfe aus der Jugend zur Verfügung steht. „Daher werden wir wieder einmal experimentieren müssen und haben in Anbetracht unser Aufstellung dort rein gar nichts zu verlieren. Unser Ziel ist es, wieder eine gute Abwehr zu stellen und dann das Bestmögliche herauszuholen“, so Langenbach abschließend.