Gegen die HSG Kleenheim/Langgöns II entwickelte sich das erwartete, knappe und hart umkämpfte Spiel, welches die Gastgeberinnen am Ende mit 24:20 (12:11) für sich entscheiden konnten. „Wir haben mit einem unheimlich knappen Ding gerechnet und das ist es auch geworden“, kommentierte Sebastian Vogel, Trainer des Teams aus dem Gleiberger Land. In den ersten 30 Minuten hatten die Kleenheimerinnen sogar häufiger leichte Feldvorteile in einem abwehrbetonten Schlagabtausch, indem sich keine Mannschaft klar absetzen konnte. In der 27.Minute war es Celina Rüspeler, die beim 11:11-Zwischenstand wieder auf eine ausgeglichene Ausgangssituation stellte. Der Knackpunkt des Aufeinandertreffens folgte im zweiten Durchgang, nachdem Kleenheim auf 14:12 durch Lisa Paliga erhöht hatte (38.). „Im Anschluss haben wir eine sehr starke Abwehrleistung aufs Parkett gebracht und über etliche Minuten fast nichts mehr zugelassen. Andererseits sind wir im Angriff konzentrierter aufgetreten“, lobte Vogel. Den Grün-Weißen gelang einige Angriffe in Folge nichts Zählbares mehr, während die HSG Wettenberg II auf 17:14 durch Michelle Rolshausen drehte (43.). Im letzten Spieldrittel fingen sich die Kleenheimerinnen wieder, konnten einige Chancen der Hausherrinnen vereiteln und zumindest den Abstand auf ihren Kontrahenten nicht mehr größer werden lassen. Doch näher als drei Tore sollten die Gäste schließlich nicht mehr herankommen, auch wenn sie kurz vor dem Spielende nochmals deutlich offensiver agierten. „Zum Ende hin haben wir das Ganze recht souverän verwaltet, sodass der Sieg auch in dieser Form in Ordnung geht“, markierte Vogel.
Wettenberg: Stöhr, Reuschling; Jansche (1), Krüger (7), Fischermanns, Rückel (2), Schäfer (3), Drommershausen (2), Till (1), Herbert (1), Simon, Rolshausen (3), Ebert, Weise (4/1)
Kleenheim: Bork; Heidt (2), Böhm, Paliga (1), Bretz (1), Wolf, Ulm, Klug (7/4), Arch (2), Schuch, Kleinpell (2), Pietzner, Bachenheimer (1), Rüspeler (4)
Zuschauer: 20
Schiedsrichter: Blank/Thiel
Zeitstrafen: 0:6
Siebenmeter: 1/1 : 5/4