Direkt zum Anfang offenbarte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, wobei sich kein Team wesentliche Feldvorteile erarbeiten konnte. In der 21.Spielminute stellte Olivia Pietzner beim 11:9 zugunsten der Kleenheimerinnen erstmals auf einen Vorsprung von zwei Treffern. Doch im Nachgang verstrickten sich die Gäste immer wieder in kleineren Aktionen und Ballverlusten, die schließlich zum gerechten Ausgleich zur Halbzeitpause führten. „Den Wiederanpfiff verschlafen wir diesmal nicht und kommen dynamisch aus der Kabine. Demnach bleibt das Spiel auch nach der Pause für beide Seiten offen“, so Manderla, der in der 50.Spielminute das 17:19 durch Lena Wawrzinek hinnehmen musste. Doch auch davon ließen sich die jungen Kleenheimerinnen nicht beeindrucken und kämpften sich mit viel spielerischer Leidenschaft noch einmal heran. Das machte sich am Schluss dann auch bezahlt, als Stephanie Klug etwa 20 Sekunden vor dem Ende noch einmal an den Siebenmeterpunkt durfte und diesen auch zum 22:21-Endstand verwandelte. Zwar versuchte es der TSV Griedel nochmals mit einer Auszeit, doch für einen weiteren Treffer reichte es nicht. „Wir haben uns diesen Sieg erneut hart erarbeitet und letztendlich auch verdient. Darüber bin ich sehr froh“, freute sich Manderla über die bislang gelungene Spielzeit.
Griedel: Knoop, Heller; Lobgesang, Wawrzinek (6), Scheibel, Gros (1), Erletz, Brück, Gadek, Hartmann, Dietz (4), Fina (3), Wagner (5), Brandt (2)
Kleenheim: Stahl, Bork; Wulf (1), Heidt (4), Böhm, Paliga, Bretz (1), Wolf, Ulm, Klug (8/6), Arch (3), Kleinpell (2), Pietzner (1), Bachenheimer (2)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Schön/Vogler
Siebenmeter: 2/0 : 6/6
Zeitstrafen: 6:0
Rote Karte: Wagner (59., Dritte Zeitstrafe)