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Aktuelles - Detail

Frauen 2 | HSG Wettenberg II - HSG Kleenh.-Langg. II 34:25 (15:14)

Im Aufeinandertreffen der zweiten Mannschaften in der Frauenhandball-Landesliga Mitte hat sich die HSG Wettenberg II am gestrigen Sonntagnachmittag durchgesetzt.

Am Ende gewannen die Gastgeberinnen gegen die HSG Kleenheim-Langgöns II relativ deutlich mit 34:25 (15:14), nachdem der erste Durchgang noch weitgehend ausgeglichen war. „Das ist Frust pur bei der wohl schlechtesten Leistung der letzten vier Jahre und eine absolute Katastrophe“, lautete das vernichtende Urteil von Gästetrainer Christian Manderla. Einen ersten bemerkenswerten Akzent setzten die Kleebachtalerinnen in der 21.Minute, als Marie Manfraß zum 12:9 für die Gäste erhöhte und Heimcoach Michael Chadim zur ersten Auszeit zwang. Danach agierten die Grün-Weißen allerdings als sei deren Stecker gezogen worden. Bis zur 35.Minute drehte die Mannschaft aus dem Gleiberger Land durch Alina-Sophie Ebert auf 19:14 und erarbeitete sich die verdiente Führung. Inzwischen lief bei den Kleenheimerinnen praktisch nichts mehr zusammen, sodass Offensiv- wie Defensivaktionen nur noch Stückwerk waren. Beim 24:21 in der 47.Minute waren die Gäste zwar nochmals herangekommen, doch das Spiel erweckte auch in dieser Phase nicht den Eindruck, dass dies noch kippen könnte. Wenige Minuten später hatte die HSG Wettenberg II durch Lea Fischermanns wieder auf 31:23 aufgestockt und spätestens damit die Vorentscheidung für die Gastgeberinnen erwirkt (56.). Letztendlich gelang dem Auswärtsteam auch keine nennenswerte Ergebniskosmetik mehr, sodass die Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung gehen sollte. „Nach einem solchen Spiel sollten alle Beteiligten mal wirklich in sich gehen und überlegen ob so weitergearbeitet werden kann. Spieler wie Trainer“, ärgerte sich Manderla.

 

Wettenberg: Stöhr, Reuschling; Müller (4), Lack, Fischermanns (8), Blumrich (1), Schäfer, Drommershausen (2), Risse (2), Schmidt, Frank (3), Krombach (8/7), Ebert (6), Till

Kleenheim: Dickhaut, Stahl; Wulf (1/1), Heidt (3), Böhm, Paliga (2), Bretz (4), Wolf (1), Ulm (1), Klug (7/4), Arch (2), Manfraß (2), Bühler (1), Knop (1)

Zuschauer: 50

Schiedsrichter: Wallendorf/Weber

Zeitstrafen: 4:0 (Müller, Risse)

Siebenmeter: 7/7 : 7/5