Für die HSG Kleenheim-Langgöns II reichte es in einer knappen Begegnung am vergangenen Samstagabend zu den ersten Zählern zum Saisoneinstand. Gegen die Frauenhandballabteilung von Eintracht Frankfurt taten sich die Gastgeberinnen zwar lange Zeit schwer, setzten sich aber am Ende verdient mit 30:27 (14:16) durch. „Ich bin extrem happy über die beiden Punkte zum Saisonbeginn, wo man einfach noch nicht weiß, wo man steht“, kommentierte Christian Manderla, Coach der HSG. Gerade in der Offensive zeigten sich die Landesligaaufsteigerinnen aus Frankfurt von Beginn an variabel und machten den Hausherrinnen somit merklich Probleme, während diese haufenweise Chancen versemmelten. In der 23.Spielminute erhöhte Caroline Günther für die Adler auf 12:9 und manifestierte somit die Distanz, welche die Gäste praktisch über die gesamte erste Spielhälfte aufrechterhielt. Nach dem Wiederanpfiff intensivierte sich dieses Bild zunächst als Aniko Tamas den Vorsprung für ihre Farben in der 39.Minute sogar auf 21:16 ausbaute. Doch im letzten Viertel der Begegnung riss die SGKL womöglich durch den etwas längeren Atem und großen Comebackwillen das Ruder herum und profitierte im Angriff von der individuellen Klasse ihrer Rückraumakteurin Stephanie Klug. Diese steuerte in den letzten 13 Minuten fünf Treffer bei und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erfolg ihres Teams. Demnach erhöhte Klug in der 55.Minute auf 28:25 für die Grün-Weißen und bescherte damit eine Vorentscheidung für die Mittelhessinnen. „Ich bin immer wieder begeistert, welche Qualitäten meine Mannschaft auspackt, wenn wir mit einigen Treffern zurückliegen. An dieser Stelle kann ich nur ein ganz großes Kompliment aussprechen“, freute sich Manderla insbesondere über die herausragende Schlussphase seines Teams.
Kleenheim: Dickhaut, Stahl; Wulf (9/4), Heidt (5), Böhm (1), Paliga, Bretz (3), Wolf (1), Ulm (1), Klug (7), Manfraß (1), Bühler, Kirschner (2), Knop
Frankfurt: Scherenberg, Fischer; Walter, Bauer (1), Steinmeier, Godehart (2), Walter (7/2), Hesse (2), Tamas (8/5), Celis (3), Günther (4), Skiepko
Zuschauer: 67
Schiedsrichter: Becker/Hofmann-Weißberg
Zeitstrafen: 2:2
Siebenmeter: 4/4 : 7/7