„Wir haben in der ersten Halbzeit etwas Zeit gebraucht und sind in der Abwehr nicht energisch genug herausgerückt. Offenbar habe ich aber in der Pause die richtigen Worte gefunden“, so Manderla. Nach drei Treffern in Folge durch Siebenmeterwerferin Kira Rüpprich zogen die Hausherrinnen in der 14.Spielminute mit 9:6 davon und hatten damit bereits ein leichtes Führungspolster zwischen sich und ihren Gegenüber gebracht. Die erarbeitete Führung hielt der TVH schließlich bis zur Halbzeitpause, wobei dieser aber immer weiter zusammenschmolz. In die Kabinen ging es dann mit einem knappen 14:13-Vorsprung zugunsten des Teams von Coach Stefan Mappes. Nach dem Wiederanpfiff übernahmen dann die Grün-Weißen immer mehr das Szepter und brachten ihre mannschaftliche Geschlossenheit aufs Parkett. In der 47.Minute glichen die Hüttenbergerinnen durch Außenakteurin Louisa-Marie Andermann zwar nochmal auf 19:19 aus, doch den kühleren Kopf hatte dann die SGK. Eine 5:0-Serie in den letzten zehn Minuten, welche die Gäste letztlich zum 26:20 durch Alicia Heidt brachten (59.), sorgte dann für die endgültige Entscheidung zugunsten des Drittplatzierten. „Erneut war Ronja Dickhaut im Kasten unser Fels in der Brandung und hat alleine mit fünf gehaltenen Siebenmetern maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen“, hatte SGK-Trainer Manderla noch ein Sonderlob übrig.
Hüttenberg: Martin, Lenkl; Klaus (2), So.Happel, Couper (1), Si.Happel (2), Herzberger, Rüpprich (7/3), Müller (2), Stankewitz (1), Schlicht (1), Taylor, Andermann (5/2)
Kleenheim: Dickhaut, Bork; Wulf (1), Heidt (4), Böhm, Paliga, Bretz (3), Wolf, Ulm (2), Klug (9/6), Arch (3), Pietzner, Bachenheimer, Rüspeler (4)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Mangels/Kempf
Zeitstrafen: 4:10
Siebenmeter: 10/5 : 6/6