Platz sechs, der den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde, ist für Kleenheim/Langgöns aktuell fünf Punkte entfernt. Vier Zähler vor der Saul-Truppe und auf Platz sieben liegt Gedern/Nidda, weshalb sich die Gastgeberinnen mit einem Heimsieg bis auf zwei Punkte heranarbeiten könnten. „Von der Tabelle her birgt das Spiel doch eine gewisse Brisanz, zudem ist es ob der geografischen Lage praktisch ein weiteres Lokalderby für uns. Wir freuen uns auf das Spiel und wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen“, so SGK-Coach Saul, der mit seinem Team bei 3:1 Punkten zuletzt zweimal ungeschlagen blieb.
In Wellentälern verläuft dagegen die Saison des ehemaligen Zweitligisten, der sich nach schwachem Saisonstart gegen Ende des vergangenen Jahres Stück für Stück nach oben kämpfen konnte. Auch der Start ins neue Handballjahr glückte dank eines klaren 28:23-Erfolges gegen den Tabellendritten Fortuna Düsseldorf. Doch ausgerechnet das so wichtige „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den TB Wülfrath am vergangenen Samstag ging in eigener Halle mit 26:29 verloren, wodurch der Kontrahent in der Tabelle vorbeiziehen konnte.
Das unerwartet spielfreie letzte Wochenende nutzte Kleenheim-Langgöns, um an weiteren Stellschrauben zu drehen. „Wir haben ein wenig trainiert, aber gleichzeitig auch Kraft getankt für das kommende Spiel. Wir haben das Hinspiel verloren, deshalb wird das am Samstag sicherlich keine leichte Aufgabe für uns. Bis dahin habe ich aber denke ich den passenden Matchplan ausgearbeitet“, betont Saul.
Dieser kann in der richtungsweisenden Partie gegen die Damen aus der Wetterau, bei denen mit Emely Nau eine ehemalige SGK-Spielerin auflaufen wird, personell weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Einzig Rückraumspielerin Elena Schuch wird verletzungsbedingt fehlen.