Denn obwohl die „Dynamites“ aktuell auf einem Rang liegen, der die Abstiegsrunde bedeuten würde, haben die Rheinhessinnen noch alle Chancen zu klettern, denn aufgrund von coronabedingten Absagen konnte das Team erst 15 Spiele absolvieren und hat daher noch zwei bis drei Partien mehr auszutragen als die Kontrahentinnen. Dementsprechend hat die Mannschaft von Trainerin Nikoletta Nagy in Oberkleen aber auch rein gar nichts zu verschenken.
Deshalb und ob der Qualität des Gegners rechnet Saul mit einer schweren Aufgabe. „Es ist eine zweite Mannschaft, da weißt du nie, wer aufläuft. Das macht die Vorbereitung auf den Gegner ohnehin immer schwer. Da die Erste aber erst am Sonntag spielt, rechne ich schon damit, dass die jungen Spielerinnen sicherlich gegen uns zum Einsatz kommen werden. In dem Team steckt unheimlich viel Substanz, deswegen wird das für eine mindestens so schwere Aufgabe wie am Mittwoch in Nieder-Roden“, glaubt der SGK-Coach.
Und in eben jenem Nachholspiel bei der HSG Rodgau Nieder-Roden reichte es beim 21:24 nicht für weitere Pluspunkte, weshalb die Abstiegsrunde für Kleenheim-Langgöns kaum mehr zu verhindern sein dürfte. Wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt gingen auch deswegen verloren, weil dem Angriffsspiel unter der Woche die Mittel fehlten. Lediglich 21 erzielte Tore sprechen da eine deutliche Sprache. „Deswegen brauchen wir hier eine klare Steigerung, wenn wir eine Chance auf Punkte haben wollen. Das Ziel in unserem Angriff muss sein, die Räume wesentlich präziser anzugreifen“, beschreibt Saul.
Dieser wird wohl auch gegen Mainz 05 nicht aus dem Vollen schöpfen können, immerhin dürfte die am Mittwoch aus beruflichen Gründen fehlende Torhüterin Madeleine Buhlmann wieder in den Kader zurückkehren. Ob gleiches auch für Franziska Dietz gilt, wird sich erst kurzfristig entscheiden.