„Der Spielverlauf war wieder symbolisch für unsere Saison: ein guter Start, zwischendrin etwas die Konstanz und Konzentration verloren, zum Schluss wieder gut gekämpft. Unter dem Strich haben uns die Zeitstrafen den Rest gegeben, aber auch das wussten wir schon, dass wir im Sommer unsere Beinarbeit in der Abwehr verbessern müssen. Und schließlich hatten wir auch heute wieder ein paar Fehlwürfe zu viel gegen eine gute Dortmunder Torfrau“, fasste ein enttäuschter SGK-Coach zusammen und ergänzte: „Damit hat sich das Rechnen und die Abhängigkeit von den Ergebnissen des letzten Spieltags erledigt. Wenigstens haben wir jetzt Klarheit, wenngleich auch bittere!
In die alles entscheidende letzte Saisonpartie startete Kleenheim-Langgöns zunächst bärenstark, erzielte durch Ann-Sophie vom Hagen und Franziska Dietz die ersten beiden Treffer des Nachmittages und lag nach Katha Webers Tor nach gut fünf Minuten bereits mit 4:1 in Führung. Doch über das 5:3 (8.) und 7:6 (12.) schmolz der Vorsprung immer mehr zusammen, beim 9:8 lag Dortmund dann erstmals in Front. Doch die SGK blieb zunächst stabil und holte sich die Führung zurück, beim 11:10 (20.), erneut durch Weber, lief noch alles nach Plan. Allerdings dann überhaupt nicht mehr in den nächsten sechs, sieben Minuten, denn in diesen blieb die Saul-Truppe ohne eigenen Treffer, während der ASC zu einem 5:0-Lauf ansetzte und durch Sonia Zander ein 15:11 (26.) vorlegte. Und mit diesem Vier-Tore-Rückstand ging es dann auch in die Schlussminute, in der Elena Schuch trotz Unterzahl der Treffer zum 14:17-Pausenstand gelang.
Bis zum 21:24 (47.) deutete auch noch nichts auf eine Wende hin, doch wie so oft in dieser Saison kämpfte sich Kleenheim-Langgöns nochmal stark zurück. Dank eines 4:0-Laufes schnappten sich die Kleebachtalerinnen beim 25:24 (54.) durch Emelie Bachenheimer die Führung, auch beim 26:25 durch Stephanie Klug waren die Hoffnungen auf den benötigten Zwei-Tore-Sieg noch groß. Doch in den verbleibenden fünf Minuten gelang der Saul-Sieben dann kein Treffer mehr, sodass das 26:26 durch die starke Halblinke Maren Bradtke letztlich den Abstieg der HSG Kleenheim-Langgöns besiegelte.
Dortmund: Möllmann, Schübbe – Eckardt, Seehagen, Breitsprecher, Kriwat (6/1), Busse (3/3), Bradtke (9), Topp (2), Gesing (1), Zander (3), Barnaoui, Bachen (2), Schmitz.
Kleenheim-Langgöns: Hahn, Bork, Buhlmann – Eggers (2), Lotz, Dietz (5), Bachenheimer (2), Schuch (1), Suchantke, vom Hagen (3), Kiethe (6/2), Klug (1), Bork-Werum, Schäfer (1), Weber (5).
Schiedsrichter: Hallmann/Lieker (Solingen) - Zuschauer: 175 - Zeitstrafen: vier (Barnaoui zwei, Kriwat, Bradtke) – sechs (Bachenheimer zwei, vom Hagen zwei, Schuch, Bork-Werum) - Siebenmeter: 6/4 – 5/4.