(vk) Am 26. und fünftletzten Spieltag in der 2.Bundesliga der Frauen will der auf Rang acht mit 26:24 Punkten postierte beste der vier Aufsteiger SG Kleenheim seine Siegesserie von zuletzt 10:0 Punkten auch im sechsten Spiel in Folge beim gefährdeten Tabellen-13. SV Werder Bremen (19:31 Punkte) am Samstag um 18.30 Uhr gerne fortsetzen. Bis auf die Partie des Zehnten FSG Mainz 05 /Budenheim (23:27) gegen Schlusslicht TuS Lintfort (15:35) am Sonntag um 16 Uhr finden alle übrigen sieben Begegnungen am Samstag statt. Bundesliga-Aufsteiger Meister HSG Bensheim/Auerbach (47:3) erwartet am Samstag um 17.30 Uhr im Spitzenspiel den Fünften HC Rödertal (28:22). Der Dritte TV Beyeröhde (30:20) ist zur selben Zeit beim Neunten Kurpfalz Bären Ketsch (23:27) zu Gast. Der Vierte Union Halle-Neustadt (29:21) erwartet um 18 Uhr den Elften Aufsteiger HSG Hannover-Badenstedt (21:29). Der Zweite SGH Rosengarten-BW Buchholz (31:19) trifft um 19 Uhr in eigener Halle auf den Zwölften BSV Sachsen Zwickau (20:30). Zwei Tabellennachbarn treffen um 19.30 Uhr mit dem Siebten DJK/MJC Trier (26:24) und dem Sechsten TG Nürtingen (27:21) aufeinander. Im Tabellenkeller geht es für den Vorletzten SG H2 Ku Herrenberg (16:32) um 19.30 Uhr gegen den Drittletzten TSV Haunstetten (17:33) um wichtige Punkte gegen den Abstieg
SV Werder Bremen - SG Kleenheim (Samstag, 18.30 Uhr, Klaus-Dieter-Fischer Halle Bremen)
Der Kleenheimer Fan-Bus nach Bremen fährt am Samstag um 11.45 Uhr in Langgöns an der Bäckerei Mack ab. Es besteht noch Mitfahrgelegenheit. Erstmals können die Kleenheimerinnen den für die nächste Saison eingeplanten Neuzugang Tamara Heinzelmann einsetzen. Aber auf eine gute Nachricht folgt prompt eine schlechte: Torhüterin Lydia Sölva ist verletzt und fehlt in der Hansestadt, so dass die Hauptlast auf den Schultern von Meike Tornow liegt. Ihr zur Seite steht dann die aus der A-Jugend gekommene Torhüterin Anne Mack, die ohnehin im Kader der ersten Frauenmannschaft in der 3.Liga in der nächsten Saison steht. Neben der verletzten Tanja Schorradt wird möglicherweise auch Katharina Wagner aus beruflichen Gründen die Reise nicht mit nach Norddeutschland antreten können. Die Kleenheimerinnen ärgert noch das 28:28-Remis in Oberkleen in der Vorrunde gegen Werder Bremen nach einer 26:22-Führung sechs Minuten vor Ende und dem Bremer Ausgleich Sekunden vor dem Abpfiff durch einen verwandelten Siebenmeter von Merle Heidergott, die mit Marilena Niemann und der in Oberkleen mit 11/4 Treffern erfolgreichsten Werferin Katrin Friedrich zu den Korsettstangen der Norddeutschen gehört. „Werder Bremen ist eine gute Mannschaft, wir müssen eine gute Abwehr dagegen stellen und lange Angriffe spielen“, erklärt Cojocar, der „im Training zwei Abwehrsysteme und auch eine Manndeckung gegen Heidengott probierte“.
„Bremen steht mächtig unter Druck, wir müssen konzentriert im Abschluss sein, werden auf Sieg spielen und so vielleicht auch das sechste Spiel in Folge im Kopf gewinnen“,sagt der Kleenheimer Trainer. Die Hanseatinnen unterlagen zuletzt bei der starken TG Nürtingen mit 27:29, holten dabei einen Sieben-Tore-Rückstand auf und waren sowohl beim 26:27 als auch 27:28 jeweils durch Heidengott ganz nah an einem Punktgewinn dran. „Das ist eine lange Fahrt, wir werden uns mental darauf einstellen“, sagt Cojocar, der optimistisch für das Spiel in Bremen ist.
Volkmar Köhler