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Aktuelles - Detail

Erstes von vier Endspielen

Auf die SG Kleenheim wartet das erste von vier „Endspielen“ / Spielgemeinschaft ist am Samstag um 19.30 Uhr beim Vorletzten SG H2Ku Herrenberg zu Gast

(vk) Zehn Spiele liegen noch jeweils vor den Teams in der 2.Handball-Bundesliga der Frauen und mit dem am Wochenende anstehenden 21.Spieltag beginnt für den Zehnten SG Kleenheim (16:24 Punkte) so etwas wie die entscheidende Phase im Hinblick auf den Klassenerhalt. Für die Kleenheimerinnen stehen von nun an gewissermaßen vier „Endspiele“ in Folge auf dem Programm gegen vier Mannschaften, die aktuell hinter den Mittelhessen in der Tabelle stehen. Erstes „Endspiel“ ist am Samstag die Begegnung um 19.30 Uhr beim wiedererstarkten Vorletzten SG H2Ku Herrenberg (13:27), der als eines der Spitzenteams vor der Runde gehandelt wurde, dem Anspruch aber bislang nicht gerecht wurde.

Bereits um 17 Uhr am Samstag steigt in der hinteren Tabellenhälfte zwischen den beiden punktgleichen Teams, dem Rang 13. BSV Sachsen Zwickau und dem Tabellen-14. Werder Bremen (je 14:26) noch ein wegweisendes Duell. Schlusslicht TSV Haunstetten (13:27) hat um 18 Uhr am Samstag Tabellenführer HSG Bensheim/Auerbach (37:3) zu Gast. Das Spitzenspiel steigt zwischen dem Fünften und Ex-Bundesligisten SGH Rosengarten-BW Buchholz (23:15) und dem nach Minuspunkten gleichauf liegenden Dritten HC Rödertal (j25:15). Ein weiteres Spitzenspiel findet am Sonntag um 15 Uhr zwischen dem Überraschungs-Zweiten TV Beyeröhde (25:15) und dem Sechsten SV Union Halle-Neustadt (23:17) statt.

Den Spieltag beenden am Sonntag der Drittletzte TuS Lintfort (15:25) und der Vierte DJK/MJC Trier (24:14).

SG H2Ku Herrenberg - SG Kleenheim (Samstag, 19.30 Uhr, Markweg-Sporthalle Herrenberg)

„Ob wir das wollen oder nicht, wir sind im Abstiegskampf angekommen und müssen das ganz nüchtern betrachten“, sagt Kleenheims Trainer Lazar Cojocar. Für die Kleenheimerinnen beginnen jetzt die „Endspiele“ um den Klassenerhalt. Nach der Begegnung beim wiedererstarkten Vorletzten in Herrenberg, der seine beiden letzten Spiele ausgerechnet jetzt vor dem Duell mit Kleenheim gewonnen hat, folgen für die Mittelhessen noch drei Duelle gegen Mannschaften, die aktuell hinter Kleenheim in der Tabelle stehen (zu Hause gegen Zwickau, in Lintfort und zu Hause gegen Haunstetten). Je nachdem wie die Mannschaft aus diesen vier Spielen punktmäßig herauskommt, kann schon eine Vorentscheidung in die eine oder andere Richtung gefallen sein. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, dass die Mannschaft es kann, hat sie schon oft bewiesen“, erklärt Cojocar. Gerade die letzte Niederlage in Nürtingen wäre bei größerer Bank (drei Wechselspielerinnen standen zur Verfügung) und größerem Kader zu verhindern gewesen. „Wir hätten bis auf wenige Ausnahmen in allen Spielen, die wir, gerade auswärts verloren haben, auch punkten können“, ist sich Cojocar sicher.

Bei Herrenberg, das drei Spiele mit einem Tor Unterschied verloren hat, „stimmte zuletzt die Zusammenarbeit zwischen Abwehr und einer guten Torfrau, so dass sie auch Spiele unter 30 Toren gewinnen“, sieht der Kleenheimer Trainer den Gegner, „denn bei Herrenberg steht die Abwehr wie eine Eins“.

„Wir dürfen einfach nicht so viele Bälle verschenken, ich hoffe, auf einen motivierte Mannschaft und einen kompletten Kader“, erklärt der Kleenheimer Trainer. Bei den Gastgeberinnen ist die Deutsch-Türkin Sulamith Klein (Rückraum) wieder mit von der Partie. Beim 27:20-Sieg bei Werder Bremen ragte Lea Neubrander (Rückraum Mitte) mit 12/1 Treffern heraus. Im linken Rückraum ist die vom VfL Pfullingen gekommene Lena Degenhardt gefährlich und einen sehr soliden Part spielt Annika Leppert, die von Frisch Auf Göppingen gekommen ist, am Kreis. Dass die FSG Mainz/05 Budenheim, die die Woche zuvor 27:23 bei der SG Kleenheim gewann, nur 14 Tore jüngst in Herrenberg bei der 14:24-Niederlage erzielte, lag an der Abwehr der Gastgeberinnen, obwohl die Rheinhessen von „einem rabenschwarzen Tag im Angriff“ sprachen. Das sind Ergebnisse, die der SG Kleenheim nicht in die Karten spielen, aber die Mannschaft muss da durch!

 

 

                            Volkmar Köhler