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Aktuelles - Detail

Erster Kleenheimer Sieg in Linden

Oberligist SG Kleenheim landet ersten Sieg / 29:27 (17:14)-Erfolg über spielstarken Gastgeber MSG Linden

(vk) Am vierten Spieltag des 26.Linden-Cups der Sparkasse Gießen kam im Regional-Turnier der Gruppe B Oberligist SG Kleenheim im zweiten Spiel zum ersten Sieg. Die Kleenheimer besiegten den spielstarken gastgebenden Landeslisten MSG Linden mit 29:27 (17:14). Damit haben die Gastgeber mit 2:4 Punkten das Turnier beendet. Kleenheim rangiert auf Rang zwei vor der HSG Wetzlar U 23 (je 2:2 Punkte). Tabellenführer ist die HSG Pohlheim (2:0), die allerdings erst eine Partie gespielt hat.

SG Kleenheim - MSG Linden 29:27 (17:14)

Die Kleenheimer starteten gut und führten nach drei Treffern von Torjäger Fabian Höpfner mit 4:1 (7.). Nach zehn Minuten besorgte David Straßheim per Gegenstoß das 7:3 für Kleenheim, das die Gastgeber stets mit einigen Toren auf Distanz hielt. Beim 8:10 (16.) konnte Lukas Loh den Abstand auf zwei Treffer für Linden verringern. Beim 11:12 (21.) schaffte Jannik Andermann gar den Lindner Anschlusstreffer. Grundmann traf zum 13:14 (27.) für die Gastgeber, ehe Christian Keil und der starke Tim Hanika für die Kleenheimer 16:13-Pausenführung sorgten.

Nach dem Wechsel wurde Linden stärker, Kleenheim agierte mitunter ohne rechte Durchschlagskraft und Linden ging beim 18:17 (39.) durch ein Tor von Malte Höhn von Rechtsaußen sogar in Führung. Der Landesligist führte beim 20:18 (43.) durch Jan Nobel sogar mit zwei Toren Vorsprung, was bis zum 22:20 (44.) durch einen Grundmann-Siebenmeter noch zwei Mal gelang. Kleenheim glich beim 22:22 46.) durch den starken Jörg Heimbach zwar aus, aber Julian Weber brachte Linden wieder mit 24:23 (47.) in Führung. Hoepfner schaffte von Linksaußen den 24:24-Ausgleich (49.) und Neuzugang Yannic Dubiys übernahm Verantwortung und schaffte per Siebenmeter die Kleenheimer 25:24-Führung (51.). Trotz einer Zeitstrafe gegen Cedrick Kollmann gelang Micha Wiener das 26:24 (52.) für Kleenheim. Die Gastgeber gaben nicht auf und Lukas Loh konnte beim 26:26 (54.) per Tempogegenstoß noch einmal ausgleichen. Hoepfner von Linksaußen mit seinem neunten Tagestreffer und ein Doppelschlag des sehr starken Jörg Heimbach sorgten dann für das vorentscheidende Kleenheimer 29:26 (59.), ehe Tim Jung für Linden auf den 27:29-Endstand verkürzte.

„Wir haben die gesamte Woche über trainiert, man hat schon gesehen, das die Beine bei den Jungs etwas müde sind, über das gesamte Spiel gesehen hat die

Mannschaft das aber gut gemacht, das Zusammenspiel wird besser, die Abstimmung besser und auch im Angriff wird das langsam“, bilanzierte Kleenheims Trainer Johannes Wohlrab, der sich freute, das „Neuzugang Yannic Dubiys immer besser zurecht kommt“. Jörg Heimbach zeigte nach seinem Urlaub eine starke Vorstellung, Torhüter Manuel Eckhardt nahm am Schluss einige wichtige Bälle der Lindner Angriffsreihe weg und auch Tim Hanika, der wieder dabei ist, zeigte eine gute Leistung.

„Wir haben ein paar Bälle leicht weg geworfen, das ist schon sehr ärgerlich, mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden, mit der zweiten Halbzeit schon, wenn wir so das gesamte Spiel aufgetreten wären, hätten wir gewinnen können“, analysierte Linden Trainer Mario Weber.

SG Kleenheim: Moritz Schäfer, Manuel Eckhardt (ab 31.Min.); Tim Hanika (2), Fabian Hoepfner (9/4), Christian Keil (1), David Straßheim (4), Daniel Schier, Jörg Heimbach (6), Dennis Köhler, Julian Reusch (1), Micha Wiener (3), Cedrick Kollmann (1), Jonas Friedrich, Yannic Dubiys (2/2), Torben Weinandt.

MSG Linden: Michael Rocksien, Raphael Herrmann, Nils Kaiser; Jan Nober (2), Tim Jung (2), Tarek Müller, Simon Semmelroth (2), Tobias Mühlhans, Lukas Walter (1), Kevin Stöhr (1), Jens Berger (1), Lukas Loh (4), Julian Weber (4), Jannik Andermann (3), Malte Höhn (3), Chris Grundmann (4/3). 

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Hoyer / Kopf (Solms / Butzbach-Griedel). / Zuschauer: 500. / Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Höpfner, Heimbach/zwei, Wiener - Nober, Semmelroth, Loh, Andermann). /  Siebenmeter: 8/6 - 3/3.

                                                       Volkmar Köhler