„Das ist natürlich ein Nackenschlag für uns, ganz klar. Vom Kampfgeist her kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch die Abwehrleistung war gut. Darüber hinaus hat Moritz Schäfer im Tor stark gehalten. Aber trotz der Ausfälle können wir mit unserer Angriffsleistung überhaupt nicht zufrieden sein. Da haben wir viel zu wenige gute Lösungen gefunden und auch zu wenige Eins-gegen-Eins-Duelle gewonnen“, berichtete ein enttäuschter Reusch im Anschluss.
Dieser musste sowohl auf Marc Weller als auch auf Leon Frenko verzichten. Dazu laborierte Christian Keil an Schulterproblemen, weshalb die Möglichkeiten der Gäste im Rückraum doch eingeschränkt waren. So entwickelte sich in Florstadt von Beginn an eine torarme Partie, in der Kleenheim-Langgöns die Offensivprobleme dank einer tollen Abwehrleistung zunächst wettmachte und nach 22 Minuten erst vier Gegentore hatte hinnehmen müssen. Zu diesem Zeitpunkt lag die Reusch-Sieben nach Philipp Schäfers Tor mit 6:4 in Führung. Bis zur Pause kam Florstadt/Gettenau dann aber deutlich besser ins Spiel, zur Halbzeit war beim 10:10-Zwischenstand alles offen.
Doch die schwache Angriffsleistung ließ Kleenheim-Langgöns in Hälfte zwei dann schnell auf die Verliererstraße geraten, nur vier erzielte Tore in der Anfangsviertelstunde führten zu einem 14:17-Rückstand (46.). Zwar verkürzten Leander Hanika und Jannis Keßler mit ihren Toren nochmal auf 16:17, wenig später waren die Gastgeber aber wieder auf 19:16 enteilt. Nach dem 17:19 durch Alexander Faatz machte der zweitbeste Torjäger der Liga, Lukas Beppler, mit dem 20:17 alles klar für Florstadt/Gettenau.
Kleenheim-Langgöns: Thorn, Schäfer – Hanika (2), Keil, Klarner (1), Schäfer (4), Eckhardt-Helmes (1), Tonhäuser, Dilges (2/2), Keßler (2), Brandenburger, Faatz (3), Schier (2/2).