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Aktuelles - Detail

Entscheidungen stehen an

Handball-Landesliga Mitte, Frauen:

Für Wettenberg und Kleenheim II wird viel davon abhängen wie Goldstein in Bergen-Enkheim abschneidet / Fernwald kann sich noch retten

 

(vk) Am 20. und drittletzten Spieltag können in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen sowohl „oben“ als auch „unten“ in der Tabelle Entscheidungen, zumindest aber Vorentscheidungen fallen. Tabellenführer HSG Wettenberg (30:8 Punkte) hat den Siebten TSV Griedel (15:21) am Samstag um 20 Uhr in Launsbach zu Gast. Die Tabellendritte SG Kleenheim II (28:10) ist am Sonntag um 14.30 Uhr in Oberkleen Gastgeber für den Neunten FSG Vortaunus (12:26), der seit neuestem vom Hüttenberger Thomas Wallendorf trainiert wird. In beiden Fällen warten die heimischen Spitzenteams auf den Ausgang der Partie zwischen der FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel und dem Zweiten HSG Goldstein/Schwanheim. Im Tabellenkeller ist Schlusslicht HSG Hungen/Lich (6:32), die Mannschaft ist beim Sechsten HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (21:13) zu Gast, abgestiegen. Dagegen kämpfen der Vorletzte HSG Fernwald (11:27) am Samstag um 19.30 Uhr in eigener Halle gegen den Tabellenvordermann HSG Anspach/Usingen (12:26) und der Achte TSG Leihgestern (13:23), muss am Sonntag um 13 Uhr beim Fünften TSG Eddersheim II (22:16) antreten, um den Klassenhalt.

SG Kleenheim II - FSG Vortaunus (Sonntag, 14.30 Uhr, Seidig-Sporthalle Oberkleen)

Bei den Gästen soll der ehemalige Pohlheimer Coach Thomas Wallendorf das Ruder als neuer Trainer noch herumreißen und die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Bei den Gastgeberinnen scheidet Trainer Ergün Sahin zum Rundende überraschend aus. Dennoch will Sahin mit der Mannschaft in den „letzten drei Spielen alles geben“. „Nach der top Leistung beim Remis in Goldstein, wollen wir zu Hause diese Leitung bestätigen“, sagt Sahin, der wahrscheinlich auf Lisa Schäfer (verletzt) verzichten muss und die Gäste „als junge, starke Mannschaft, die bisweilen drei bis fünf Spielerinnen aus B- und A-Jugend dabei haben“, einstuft. Die Abwehr muss intensiv arbeiten und das Team muss Ballgewinne erzielen. „Wir wollen versuchen sofort in den Konter umzuschalten und in den Gegenstoß zu kommen“, erklärt der Kleenheimer Trainer weiter. Beim Gast kommen aus dem Rückraum gefährliche Würfe, „die wir keineswegs unterschätzen dürfen“. Im vorletzten Heimspiel, Griedel kommt zum Schluss nach Oberkleen, wollen die Kleenheimerinnen noch einmal eine gute Leistung wie eigentlich in den ganzen letzten Wochen bestätigen.

 

 

                                       Volkmar Köhler