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Aktuelles - Detail

Freude nach Sieg in Nidda

Entscheidung am letzten Spieltag

Handball-3.Liga Ost, Frauen: Entscheidung um die Meisterschaft fällt doch erst am letzten Spieltag / SG Kleenheim gewinnt Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Gedern/Nidda mit 23:19 (9:7) und rückt bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heran / Torhüterin Anne Mack und Linkshänderin Lisa Marie Kiethe gefielen besonders

 

(vk) Und nach dem Sieg ging es auf die Piste … zum Feiern nach Gießen! Die SG Kleenheim gewann in der 3.Liga Ost der Frauen das Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Gedern/Nidda mit 23:19 (9:7) und rückt damit bis auf einen Punkt an Gedern/Nidda heran. Damit fällt die Entscheidung um die Meisterschaft doch am kommenden Wochenende, wenn alle sechs Begegnungen am Samstag, 21.April 2018 um 17 Uhr angepfiffen werden: Kleenheim erwartet dann den SC Markranstädt und Gedern/Nidda ist bei der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus zu Gast. Kleenheim hat bereits den Verzicht auf den Aufstieg kund getan, dennoch ist die Meisterschaft möglich!

„Es war kämpferisch eine überragende Leistung der Mannschaft, wir haben eine sehr gute Deckungsleistung geboten, die Abwehr stand sehr gut“, lobte Kleenheims Trainer Julian Reusch nach den 60 Minuten in Nidda in einer ausverkauften Gymnasium-Sporthalle. „Leider konnten wir die sehr gute Deckungsleistung durch technische Fehler nicht steigern, wir haben in der zweiten Welle fünf, sechs Bälle weggeworfen“, erläuterte Reusch weiter. „Wir haben uns in der Halbzeitpause geärgert, das es nicht deutlicher für uns steht“, so der Kleenheimer Trainer weiter.

Die Kleenheimerinnen erzielten durch Linkshänderin Lisa Marie Kiethe die Führung (2.), ehe nach dem Ausgleich von Jasmina Camdzic per Siebenmeter Janina Langenbach zum 3:1 (8.) für Kleenheim traf. Die Gastgeberinnen wirkten verkrampft und Kleenheim diktierte das Spielgeschehen. Heinzelmann baute die Gästeführung auf 5:2 (17.) und Katharina Wagner gar auf 7:3 (20.) aus. Nina Hess sorgte beim 9:4 (27.) für den deutlichsten Vorsprung der Kleenheimerinnen, die nach Zeitstrafen kurz hintereinander gegen Wagner und Schorradt durch zwei Treffer von Isabell Schüler das 7:9 bis zur Pause hinnehmen mussten. Nach der Pause kam der Tabellenführer besser ins Spiel und ging beim 13:12 (40.) durch Isabell Schüler erstmals in diesem Spiel überhaupt in Führung. Beim 17:14 (43.) durch Kirsten Schindler war der Tabellenführer sogar auf drei Treffer davon gezogen.   

Die Kleenheimer 6:0-Deckung steigerte sich noch einmal und ließ rund 16 Minuten keinen Gegentreffer zu, wobei auch Torhüterin Anne Mack daran ihren Anteil hatte. Kleenheims 8:0 Tore-Lauf in dieser Zeitspanne zum 22:17 (59.) durch Kim Winkes bedeutete den spielentscheidenden Vorsprung. Erst Leonie Nowaks Tor zum 18:22 (60.) stoppte den Negativ-Lauf des Tabellenführers. „Die Deckung hat über 50 Minuten herausragend gearbeitet, Torhüterin Anne Mack hat gut gehalten und Lisa Marie Kiethe eine starke Partie gespielt“, sagte Reusch. Kiethe glänzte nicht nur durch Ihre Tore, sondern „sie hat vor so vielen Zuschauern wichtige Bälle genommen und auch sehr gute Anspiele gemacht“, war der Kleenheimer Trainer mit der jungen Linkshänderin sehr zufrieden.

HSG Gedern/Nidda: Stroh, Heß; Rösner, Schüler (3), Niebergall (1),Kraft, Thiele (1), Pfaff, Schmeißer, Eisenacher (3), Becker, Nowak (4), Schindler (5), Camdzic (2/1).

SG Kleenheim: Mack, Jetishi (31.-45.Min.), Buhlmann (n.e.); Hess (2), Schuch, Schorradt (5/3), Heinzelmann (1), vom Hagen, Fischer, Kiethe (4), Wagner (3), Langenbach (4/1), Nau, Winkes (4).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Gunnar Beyer / Andreas Jakob (Bad Blankenburg / Goldbach). / Zuschauer: 450. / Zeitstrafen: 10:10 Minuten (Niebergall, Eisenacher, Becker, Nowak/zwei - Schorradt/drei, Disqualifikation 58:44 Minuten, vom Hagen, Wagner). / Siebenmeter: 2/1 - 4/4.

                             Volkmar Köhler