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Aktuelles - Detail

Dritte Niederlage für die HSG Kleenheim-Langgöns II

Handball-Bezirksoberliga, Männer: Dritte Niederlage für die HSG Kleenheim-Langgöns II im dritten Spiel / Von den Ergebnissen her wird es besser / 24:30 (8:17)-Niederlage bei der HSG Hungen/Lich

 

(vk) Durch den Tausch des Heimrechts mit der MSG Florstadt/Gettenau musste die HSG Kleenheim-Langgöns II im dritten Meisterschaftsspiel in der Handball-Bezirksoberliga der Männer zum dritten Mal auswärts antreten und unterlag zum dritten Mal, dieses Mal mit 24:30 (8:17) bei der HSG Hungen/Lich. Von den reinen Zahlen her ist bei der jungen Kleenheimer Mannschaft durchaus eine Verbesserung eingetreten. Nach dem 22:37 zum Auftakt bei Aufsteiger MSG Linden II, folgte eine 22:30-Niederlage in Florstadt und nun also eine 24:30-Niederlage in Hungen/Lich.

Trainer Rolf Weckmann, der nicht dabei war, ist weiter optimistisch und hat vollstes Vertrauen in seine junge Mannschaft. Auch Trainer Micha Wiener, der dieses Mal alleinverantwortlich dabei war, „sieht noch Potenzial bei seiner Mannschaft“. Wiener monierte eine Elf-Tore-Hypothek als Rückstand, die „dann in den zweiten 30 Minuten kaum noch aufzuholen ist“. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste in der Sporthalle der Gesamtschule Hungen bis auf drei Tore sogar heran wie beim 17:20 (45.) durch den immer stärker werdenden Leander Hanika. „Das gibt natürlich Hoffnung, die Mannschaft kann auch das Handballspielen nicht verlernt haben“, erläuterte Wiener. 

Der wieder mitwirkende Routinier Steffen Rehorn machte den 1:3-Rückstand (6.) beim 3:3 (10.) wett, ehe Hungen/Lich sich auf 8:3 (18.) durch Timo Metzger absetzte. Beim 6:10 (23.) durch einen verwandelten Siebenmeter von Leon Dilges hatten die Kleenheimer aufgeholt, ehe Hungen/Lich sich auf 16:7 (29.) absetzte. Das war aber noch nicht die höchste Führung, die erzielten die Gastgeber nach dem 17:8-Pausenstand beim 19:8 (34.) nach der Pause. Elf Tore betrug der Vorsprung der Hausherren und das war in 25 Minuten nicht mehr wettzumachen. Nach fünf Gästetoren in Folge sah es beim 13:19 (38.) durch den immer besser aufspielenden Jannis Keßler schon anders aus. Leander Hanika verkürzte dann, wie erwähnt, auf den engsten Rückstand beim 17:20 (45.). Immerhin gestaltete Kleenheim-Langgöns II die Partie nun ausgeglichener und „Basti" Henze verkürzte auf 20:24 (49.). Rehorn traf zum 21:26 (52.) und Leon Dilges, der wieder die meisten Treffer erzielte, stellte auf 22:27 (53.) für den Gast, der dann am Ende mit sechs Toren Differenz (24:30) unterlag. „Wir konnten aber erhobenen Hauptes vom Platz gehen“, stelle Wiener klar.

HSG Hungen/Lich: Maximilian Krieg, Marcel Hastermann; Akin Sahin (1), Tobias Anhäuser (1), Marvin Schmied (3), Niko Martschenke (2), Oliver Marek (1), Luca Macht (2), Timo Metzger (5), Marc-Michael Stania, Kevin Dannwolf (5), Michael Kümpel (5/2), Marvin Menges (5).

HSG Kleenheim-Langgöns II: Aljoscha Vogt, Leon Kraft; Leander Hanika (4), Sebastian Henze (2), Phi-lipp Schäfer (1), Tom Eckhardt-Helmes, Tim Tonhäuser, Steffen Rehorn (3), Leon Dilges (8/5), Jannis Keßler (2), Jannik Herbel (1), Alexander Faatz (3), Fabio Ewald, Marvin  Drubig.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Georg Pickhardt / Bernd Schäfer (HSG Grünberg/Mücke / HSG Großen-Buseck/Beuern). / Zuschauer: 123. / Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Martschenke, Stania, Menges - Rehorn, Herbel). / Siebenmeter: 2/2 - 5/5. 

                                              Volkmar Köhler