(vk) Weil die Partie zwischen der TSG Eddersheim II und der HSG Goldstein/Schwanheim (18:17) bereits am Mittwoch ausgetragen wurde, finden nur noch fünf weitere Begegnungen (davon drei am Sonntag) am 14.Spieltag in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen statt. Dabei gehen drei der vier heimischen Mannschaften auf Reisen. Der Vorletzte TV Hüttenberg II (6:20) muss am Samstag um 20 Uhr beim Dritten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II (19:7) in der Westerbachhalle Niederhöchstadt antreten. Der Sechste HSG Lumdatal (14:12) bleibt im heimischen Bezirk und gastiert am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle Butzbach beim Neunten TSV Griedel (8:18) und ebenfalls am Sonntag geht der Siebte SG Kleenheim II (12:14) auf Reisen und ist um 16 Uhr beim Achten FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel (11:15) zu Gast. Der Vierte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (17:9) beendet mit einem Heimspiel um 17 Uhr am Sonntag in Münchholzhausen gegen Spitzenreiter HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (24:2) aus heimischer Sicht den Spieltag.
FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel - SG Kleenheim II (Sonntag, 16 Uhr, Schule am Ried, Frankfurt-Bergen-Enkheim)
Bergen-Enkheim hat zwar das Hinspiel in Oberkleen mit 24:19 einigermaßen überraschend gewonnen, hat aber aktuell einen Zähler weniger als die Kleenheimerinnen auf dem Konto. „Gegen Bergen-Enkheim müssen wir es schaffen, neben Struktur und einen disziplinierten Positionsspiel im Angriff, auch endlich einmal wieder für mehr Stabilität im Deckungszentrum zu sorgen“, sagt Kleenheims Trainer Etienne Emmert, der selbst aus privaten Gründen nicht auf der Bank sitzen kann und von Tim Straßheim vertreten wird. „Bergen-Enheim hat mit Tina Beckmann, Johanna Naß und Siv Ochmann torgefährliche Spielerinnen, die aus der zweiten Reihe werfen können“, erklärt Emmert. Unterbunden werden sollten auch die Kreisanspiele. „Hier gilt es zu stören und viel mehr zu agieren als in den letzten Spielen“, hofft Emmert. Tim Straßheim wird in Absprache mit Etienne Emmert und Julian Reusch, dem Trainer der ersten Mannschaft, U 21-Spielerinnen aufbieten. Dazu gehören auf jeden Fall Elena Schuch und Ann-Sophie vom Hagen. Sollte Lisa Kiethe fit sein, wird die Linkshändern ebenfalls dabei sein. „Wenn wir nicht unten rein rutschen wollen, sollten wir punkten“, verdeutlcht Straßheim, der auch im Torwart-Bereich mehrere Optionen hat. Er will aber die letzten personellen Details erst nach dem Abschluss-Training am Freitag bekannt geben.
Volkmar Köhler