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Die wilden Hühner lösen die neue Herausforderung in Herborn gut

(cbw) Am vergangenen Samstag waren die wilden Hühner der weiblichen Jugend D2 der HSG Kleenheim/ Lang-Göns in der Bezirksliga A zu Gast in Herborn.

Das Spiel gegen die Herborner Mädels sollte eins der ganz anderen Art werden. Die erfolgsverwöhnten wilden Hühner starteten gewohnt konzentriert ins Spiel. Doch direkt zu Beginn fiel auf, dass die gegnerische Abwehr nicht wirklich etwas mit der in der D-Jugend vorgeschriebenen 1:5 Deckung zu tun hatte, sondern mehr einer 6:0-Deckung ähnelte. Durch die ungewohnte Herausforderung hatten die wilden Hühnchen große Probleme in ihrem individuellen Angriffsspiel, kamen nicht so richtig in Fahrt und die sonst so starke Kreisläuferin Lisa Heep konnte ebenso nicht wie gewohnt ins Spiel gebracht werden.

In der eigenen Abwehr hingegen gab es weniger Probleme. Die langen Angriffe der Gastgeber machten das Spiel zwar recht langatmig und die wilden Hühner hatten allesamt ihre Gegenspielerinnen gut im Griff. Entwischte doch einmal eine, dann zeigte Katha Lugert im Tor eine gute Leistung und hielt den ein oder anderen freien Ball. So leuchtete es nach 20 Minuten auf der Anzeigentafel nur ein mickriges 4:5.

Nach dem Wiederanpfiff in der 2. Halbzeit gelang den Kleenheim/ Lang-Gönser Mädels im Angriff nicht viel und Herborn spielte sich mit 3 Toren in Folge eine 7:5 Führung heraus. Diese für die wilden Hühner doch recht ungewohnte Situation eines Rückstandes meisterten sie jedoch mit Ruhe, Siegeswillen und Kampfgeist. 8 Minuten später hatten sie sich eine 8:10 Führung zurückerobert. Eine Minute später, gut 5 Minuten vor dem Ende, erzielte Herborn zwar den Anschlusstreffer, 40 Sekunden vor dem Schlusspfiff sicherte Kajsa Schaub mit ihrem zweiten Tagestreffer ihren wilden Hühnern dann jedoch den verdienten 9:11 Auswärtssieg.

Für die D2 der HSG Kleenheim/ Lang-Göns spielten: Carlotta Werum (5), Alea Heinz, Lucy Mae Biermann, Kajsa Schaub (2), Katelynn Pabst, Lisa Heep, Leonie Peh (1), Romy Tröller, Lena Bretthauer (3) und Katharina Lugert im Tor