(vk) Die Schlüsselspiele im Kampf um den Klassenerhalt gehen auch am 22.Spieltag in der 2.Handball-Bundesliga der Frauen für den Tabellenzehnten SG Kleenheim (18:24 Punkte) weiter, denn die Spielgemeinschaft erwartet am Sonntag um 16 Uhr den einen Rang und zwei Punkte schlechter postierten Rangelften BSV Sachsen Zwickau (16:26), der ebenfalls jeden Punkt braucht.
Das Wochenende wird am Samstag um 17.30 Uhr mit dem Spitzenspiel zwischen Tabellenführer HSG Bensheim/Auerbach (39:3) und dem Überraschungs-Zweiten
TV Beyeröhde (27:15) eröffnet. Um 18.30 Uhr am Samstag treffen im Tabellenkeller der Rang-14. Werder Bremen (14:28) und der Tabllen-13. TuS Lintfort (15:27) aufeinander. Der Fünfte HC Rödertal (25:17) hat am Samstag um 19 Uhr den Neunten FSG Mainz 05/Budenheim (21:21) zu Gast. Der Siebte TG Nürtingen (23:19) hat am Samstag um 19.30 Uhr Heimrecht gegen die SGH Rosengarten-BW Buchholz (25:15). Am Sonntag ist Schlusslicht TSV Haunstetten (13:29) um 16 Uhr beim Dritten DJK/MJC Trier (26:14) zu Gast. Um die gleiche Zeit erwartet der Sechste SV Union Halle-Neustadt (23:19) den Achten Kurpfalz Bären (21:21) aus Ketsch. Spielfrei sind der Zwölfte HSG Hannover-Badenstedt (15:27) und der Vorletzte SG H2Ku Herrenberg (13:29).
SG Kleenheim - BSV Sachsen Zwickau (Sonntag, 16 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)
Beide Mannschaften gehen mit der Empfehlung jeweils eines Sieges in dieses Spiel. Zwickau fertigte Werder Bremen mit 30:19 ab und die SG Kleenheim feierte bei der SG H2Ku Herrenberg mit 28:27 den so wichtigen ersten Auswärtssieg. Die Sachsen haben sich vor ein paar Wochen von Trainer Andy Palm getrennt und mit der Rumänin Corina Cupcea eine neue Trainerin installiert, die übrigens als Spielerin im letzten Jahr auch ein Probetraining in Kleenheim absolvierte. Im Hinspiel knöpften die Kleenheimerinnen Zwickau beim 25:25-Remis einen Punkt ab. „Das ist jetzt alles anders, mit der neuen Trainerin steht da eine andere Mannschaft auf dem Platz“, erklärt Kleenheims Trainer Lazar Cojocar. „Zwickau ist beim hohen Sieg über Bremen ganz souverän aufgetreten, hat einen gewaltigen Rückraum, der viel Dampf macht, und mit Alexandra Baranowska und Juliane Klimiuk zwei sehr gute Torfrauen“, sagt der Kleenheimer Coach, der die Spielerinnen Josephine Hessel, Silvia Sajbidor (RM), die von Halle-Neustadt gekommene Christina Zuber, Monika Odrowska, die vor der Saison von den aufgelösten Vulkan Ladies Koblenz/Weibern kam oder Jenny Choinowsky („eine der besten Linksaußen der Liga) besonders lobt.
„Wir haben in Herrenberg gezeigt, das wir mit solchen Spielen umgehen können, natürlich müssen wir ganz konzentriert sein, ich hoffe, das viele Zuschauer kommen, jetzt ist es wichtig und es gilt“, sieht der Kleenheimer Trainer die Lage.
Personell sieht es, sieht man einmal von Jonna Jensen (Handverletzung), die wohl vier Wochen ausfällt, ab, nicht so schlecht aus. „Ich denke Andy Schulz ist in der Lage, Jonna Jensen zu ersetzen“, sagt Cojocar. Wieder trainiert nach zwei Wochen (krank) hat auch Torhüterin Lydia Sölva, so das Cojocar wahrscheinlich wieder mit drei Torhüterinnen spielen lässt. Auch wenn sie nicht trainieren konnten, werden Tanja Schorradt und Lisa Tietböhl am Sonntag dabei sein.
Volkmar Köhler