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Die HSG Kleenheim-Langgöns hat Auswärtssieg praktisch in der letzten Sekunde verpasst

Die HSG Kleenheim-Langgöns hat den zweiten Auswärtssieg in der Dritten Liga (Staffel Ost) praktisch in der letzten Sekunde verpasst. Nach einem Treffer von Janina Langenbach zum 25:24 kurz vor Schluss schienen die Kleebachtalerinnen auf Siegkurs zu Sein, im Gegenzug gelang der TS Herzogenaurach mit der letzten Aktion des Spiels aber noch der 25:25-Ausgleich.

(mcs). „Alles in allem war es ein verlorener Punkt, denn wir haben fast über das gesamte Spiel geführt, es aber mehrfach verpasst, Drei-, Vier-Tore-Führungen zu halten. Wir haben immer wieder Phasen im Spiel, in denen es gut läuft, dann machen wir einfache Fehler und bringen unseren Gegner dadurch wieder zurück“, ärgerte sich HSG-Trainer Marc Langenbach nach der Punkteteilung.

Nur fünf Minuten lang hielt das Team aus Mittelfranken zunächst eine Führung in Händen (3:2), beim 6:6 (12.) immerhin noch ein Remis. Eine erste Tempoverschärfung und sieben gegentorlose Minuten brachte den Kleebachtalerinnen dann eine 9:6-Führung ein (19.). Drei Zeitstrafen in kurzer Folge gegen Katharina Wagner, Kim Winkes und Elena Schuch brachten Herzogenaurach aber zunächst wieder heran (10:11, 26.), 20 Sekunden vor der Pause gelang Linkshänderin Saskia Probst dann sogar der 12:12-Ausgleich für die Turnerschaft. Nach einer Auszeit von  Langenbach gelang dessen Frau Janina aber praktisch mit dem Pausenpfiff noch die wichtige 13:12-Pausenführung für die HSG-Damen.

Den Schwung nutzte Kleenheim-Langgöns dann auch direkt nach dem Wechsel und zog zunächst auf 15:12 (33.), nach einem weiteren Tor der starken Elena Schuch sogar auf 17:13 davon (38.). Doch Herzogenaurach ließ sich so schnell nicht abschütteln und kam – begünstigte durch HSG-Fehler – bis zur 45. Minute wieder auf einen Treffer heran (18:19). In der Folge konnte die Langenbach-Sieben selbst aber keinen Profit aus zwei TS-Zeitstrafen ziehen, sodass die Gästeführung hauchdünn blieb (20:19, 53., 22:21, 55.) und beim 22:22 dann sogar aufgebraucht war.

Mit einem 23:23-Unentschieden ging es dann in die letzten beiden Minuten, die Spannung war greifbar. Keine Spur von Nervosität zeigte allerdings Stina Karlsson, 75 Sekunden vor dem Ende brachte die Schwedin die HSG erneut in Führung, nach einer Auszeit gelang Jana Lichtscheidel auf der Gegenseite aber erneut der Ausgleich. Zwölf Sekunden vor dem Ende schienen die Gäste das Punktepaar gesichert zu haben, als Langenbach zum 25:24 traf, doch erneut Lichtscheidel gelang im Gegenzug tatsächlich noch der Treffer zum 25:25-Endstand.

Herzogenaurach: Deppisch, Gerling – Luber, Quetsch (1), Hopp (3), Heinrich (1), Brockschmidt (4), Probst (7/3), Lichtscheidel (4), Lang (2), Sandner, Theobald (2), Neumann (1).

Kleenheim-Langgöns: Hahn, Buhlmann – Barnusch, Bachenheimer, Schuch (7), Rüspeler, vom Hagen (2), Fischer, Kiethe (2), Weber (3), Langenbach (5/4), Karlsson (6/4), Kneller, Winkes.

Schiedsrichter: Franz/Wießmeyer (Fellbach). - Zuschauer: 110. - Zeitstrafen: vier (Neumann zwei, Quetsch, Hopp) - fünf (Schuch zwei, Weber, Langenbach, Winkes). - Siebenmeter: 4/3 – 5/5.