„Düsseldorf hat eine super Mannschaft. Da war es ohnehin klar, dass es schwierig werden würde. Aber wir sind auch einfach vom Pech verfolgt. Nachdem wir ohnehin viele Ausfälle hatten, hat sich Nina Eggers nach fünf Minuten auch noch verletzt. Am Ende waren wir daher einfach chancenlos, haben es aber immerhin zum Schluss in der 4:2-Deckung gut gemacht“, frustrierte Langenbach weniger die Niederlage als das große Verletzungspech seines Teams.
Nachdem Lisa-Marie Kiethe (1:1, 4.) und Kreisläuferin Katha Weber (2:2, 7.) zu Beginn noch zweimal für die Gäste ausgleichen konnten, setzte sich das Team aus dem Rheinischen in der Folge allerdings schnell ab. Ein Düsseldorfer 3:0-Lauf brachte schnell eine 5:2-Führung (12.), beim 3:8 (18.) war der Rückstand aus Kleenheimer Sicht sogar bereits auf fünf Tore angewachsen. In der Folge hatten die Kleebachtalerinnen aber ihre beste Phase, standen defensiv gut und konnten eroberte Bälle offensiv auch endlich in Tore ummünzen. So arbeitete sich das Langenbach-Team heran und war nach Celina Rüspelers 7:10 in Minute 28 wieder in Schlagdistanz. Die für Hälfte zwei durchaus noch vielversprechende Ausgangsposition gab Kleenheim-Langgöns in den letzten beiden Minuten vor dem Wechsel aber her, drei unbeantwortete Fortuna-Tore ließen die HSG nach den ersten 30 Minuten mit 7:13 in Rückstand geraten.
Und dieser Nackenschlag hatte bei den jungen Kleenheimerinnen wohl nachhaltigen Eindruck hinterlassen, denn nach nur rund einer Viertelstunde in Halbzeit zwei war die Begegnung bereits entschieden. Düsseldorf hatte den drei Treffern vor dem Wechsel weitere neun folgen lassen, während den Gästen in diesem Zeitraum nur ein einziger durch Kim Winkes gelungen war. Beim 8:22 aus SGK-Sicht konnte es natürlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Und weil die Fortuna in der Schlussphase den Fuß dann doch vom Gas nahm und auch munter wechselte, Kleenheim-Langgöns aber bis zum Schluss um ein gutes Ergebnis kämpfte und die eigene Torquote noch verdoppeln konnte und gute deckte, gelang diese auch.
Düsseldorf: Happe, Watermeier – Petters, Otten (4), Gipperich (1), Münch (2), Engel, Klinnert (2), Bergschneider (2), Söntgen (4), Szücs, Herbak (1), Knippert (5), Freude (1), Steinhausen, Berger 5/3).
Kleenheim-Langgöns: Bork, Buhlmann – Eggers, Lotz, Dietz (2), Schuch, Rüspeler (4/1), Suchantke, vom Hagen (1), Kiethe (3/2), Klug, Schäfer (1), Weber (2), Winkes (3).
Schiedsrichter: Hallmann/Lieker (Wuppertal). – Zuschauer: 100. – Zeitstrafen: drei (Bergschneider zwei, Söntgen) – drei (Winkes zwei, Klug). – Siebenmeter: 4/3 – 5/3.