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Aktuelles - Detail

Derbyniederlage für die Männer der HSG Kleenheim-Langgöns I

Die HSG Wettenberg hat sich eine Woche nach der Derbyniederlage in Holzheim rehabilitiert und das Lokalduell gegen die HSG Kleenheim-Langgöns in eigener Halle mit 23:21 (10:11) gewonnen. Dabei lieferte das Team von Trainer Axel Spandau am Freitagabend nach einem Pausenrückstand eine starke zweite Halbzeit ab und zog zwischenzeitlich mit fünf Toren davon.

(mcs).„Die erste Halbzeit war technisch grausam von uns, da hat uns Jan Stroh im Spiel gehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir endlich Derbytugenden gezeigt, ausgeteilt, aber auch eingesteckt und vor allem richtig gut gedeckt. Da hat das Zuschauen wirklich Spaß gemacht“, berichtete Wettenbergs Trainer.

Trotz einer frühen HSG-Führung (2:0, 4.) kamen die Gäste besser hinein in die Partie, glichen schnell aus (2:2, 6.) und führten nach zwölf Minuten selbst mit zwei Toren (6:4). Nachdem Fabian Hoepfner von der Siebenmeterlinie sogar auf 9:5 (20.) erhöht hatte, musste Spandau zur grünen Karte greifen. Diese zeigte zwar zunächst keine Wirkung (7:11), eine Zeitstrafe gegen Jonas Friedrich nutzten die Gastgeber dann aber, um durch Tore vom Tom Warnke und Johannes Schwarz auf 9:11 zu verkürzen. Becker gelang dann sogar noch der 10:11-Pausentreffer.

Obwohl Kleenheim-Langgöns zu Beginn des zweiten Durchgangs in doppelter Überzahl agierte, gelang es der Wendlandt-Sieben nicht, daraus Profit zu schlagen. Im Gegenteil: Jonas Schmidt traf im Vier-gegen-Sechs, statt die Führung auszubauen, brachten die Gäste Wettenberg dadurch wieder ins Spiel. Und die Hausherren waren nach dem 16:16 (45.) die bessere Mannschaft, weil defensiv nun wesentlich bissiger und legten in der Schlussphase immer wieder Führungen vor (19:17, 21:19), mehr als Anschlusstreffer gelang Kleenheim-Langgöns nicht mehr. Als Tom Warnke von der Siebenmeterlinie zum 23:20 traf, war das Derby entschieden.

„Wir spielen eine richtige starke erste Halbzeit und hätten da höher führen müssen. Dann kommen wir aus der Kabine und verlieren gleich eine doppelte Überzahl, das war gleich ein schlechtes Zeichen. Im Laufe der zweiten Hälfte hat uns dann im Angriff völlig das Selbstvertrauen gefehlt, das war alles viel zu halbherzig“, so Kleenheims Coach Wendlandt.

Wettenberg: Dellner, Stroh – Schwarz (1), Niclas Puhl (1), Becker (4), Olbert, Sascha Puhl, Warnke (10/7), Schneider, Schmidt (1), Oyono (5), Felix Kreutz, Werner (1), Weber.

Kleenheim-Langgöns: Kaiser, Eckhardt – Hoepfner (8/4), Wolf (1), Weller (4), Planer, Spieß, Wiener, Kollmann (1), Leger, Patt (2), Friedrich (2), Lang, Scheibel (3).

Schiedsrichter: Adam/Adam (Hofgeismar/Grebenstein). - Zuschauer: 400. - Zeitstrafen: vier (Oyono zwei, Becker, Schneider) – vier (Friedrich zwei, Wiener, Scheibel). - Siebenmeter: 7/7 – 5/4.