"Ich kann im Wesentlichen nur den Hüttenbergerinnen zu einer vorbildlichen Derbyleistung gratulieren. Während man so in einem solchen Spiel auftritt, bin ich natürlich bezüglich der Leistung meines Teams angefressen", ärgerte sich Christian Manderla, Coach der Hausherrinnen. Diese standen am Samstag gänzlich mit dem falschen Bein auf und gerieten bis zur 16.Spielminute durch einen Doppeltreffer von Kira Rüpprich mit 3:9 in Rückstand. "Im Grunde war die Partie an dieser Stelle schon fast gelaufen, bei uns fehlte es einfach an allen Ecken und Enden. Das müssen wir unter der Woche in jedem Fall aufarbeiten", erklärte Manderla. Doch die Drittligareserve arbeitete sich kurz vor der Halbzeitpause nochmals heran, als Kira Suchantke auf 12:13 verkürzte. Das war für die HSG allerdings das letzte Mal als man wirklich Licht am Ende des Tunnels sah, bevor die Hüttenbergerinnen im zweiten Durchgang verstärkt aufdrehten. Bis zur 52.Minute erhöhte der TVH durch die starke Rückraumwerferin Karina Schmidt auf 26:19 und sorgte damit im Grunde bereits für die Entscheidung. Gerade aus der zweiten Reihe konnten die Blau-Roten für wichtige Angriffspunkte sorgen, zentral durch Schmidt und Kaya Saul. Im weiteren Verlauf hatten die Gastgeberinnen nicht mehr die Möglichkeit auch nur ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben und hatten das Handtuch an dieser Stelle offenbar bereits geworfen.
Kleenheim: Altenheimer, Bork; Heidt, Barnusch (4), Dietz (2), Bretz, Schuch (3), Rüspeler (2), Lüdge (5), Kuschel, Marwald (2/2), vom Hagen, Suchantke (2), Bachenheimer (2)
Hüttenberg: Martin, Schaffer; Walter (2), Klaus (2), Stroh (1), Couper, Stankewitz, Herzberger (1), Schepp (1), Rüpprich (7), Müller, K.Schmidt (10/3), Saul (6), H.Schmidt
Zuschauer: 75 Schiedsrichter: Tafferner/Tröller (Wettenberg) Zeitstrafen: 10:8 Siebenmeter: 4/2 : 3/3