(vk) Der zweite Rückrundenspieltag, der 13. insgesamt, in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen geht drei geteilt über die Bühne. Neben einer Partie am Freitag, steht auch ein Spiel am Samstag und gleich vier Spiele am Sonntag auf der Agenda. Darunter sind die Begegnungen sämtlicher vier heimischen Mannschaften. Der Dritte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (17:7 Punkte) ist um 15 Uhr beim Fünften HSG Goldstein/Schwanheim (15:9) zu Gast. Eine Stunde später erwartet am Sonntag um 16 Uhr der Vorletzte Aufstei-ger TV Hüttenberg II (6:18) den Vierten TSG Eddersheim II (16:8). Das Wochenende be-schließen mit einem Derby am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle Lollar Nord die beiden punktgleichen Teams der HSG Lumdatal und der SG Kleenheim II (je 12:12).
HSG Lumdatal - SG Kleenheim II (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle Clemens-von-Brentano-Schule Lollar Nord)
Es könnte eine kuriose Situation beim Heimeinstand des neuen Lumdataler Trainers Andreas Nau, der auch noch die weibliche A-Jugend der SG Kleenheim/Langgöns trainiert, eintreten. Nau könnte nämlich beim Gegner Kleenheim II auf Spielerinnen seiner A-Jugend zumindest theoretisch treffen. Der Licher Andreas Nau hat in der dritten Woche im Training unter seiner Regie „volle Trainingsbeteiligung“ und geht „zuversichtlich in das Derby“. Abgesehen von den Langzeitverletzten Laura Ziegler und Leona Parma hat Nau einen 19-köpfigen Kader und damit eine „volle Bank“ zur Verfügung. „Kleenheim II sucht über den Rückraum die Kreisläuferin, darauf sind wir vorbereitet, wir müssen Spielmacherin Lisa Schäfer in den Griff bekommen“, erklärt der neue Lumdataler Trainer. „Wenn wir dann noch unser Heimpublikum hinter uns haben, haben wir Chancen erfolgreich abzuschneiden“, so Nau abschließend.
„Lumdatal hat das erste Spiel unter Andreas Nau klar gewonnen, es ist die Frage, wie viel neues Spielkonzept jetzt schon in der Mannschaft steckt“, erklärt Kleenheims Trainer Etienne Emmert. Kleenheim II gewann das Hinspiel knapp mit 22:21. „Das wird am Sonntag kein einfaches Spiel, wir müssen defensiv im Zentrum besser stehen als gegen Wiesbaden, Lumdatal ist im Rückraum gut besetzt und stark im Spiel 1:1, das müssen wir früh annehmen und agieren statt reagieren“, sieht Kleenheims Trainer Etienne Emmert die Sache. Für den Kleenheimer Übungsleiter wird der „entscheidende Punkt sein, stehen wir gut im Kollektiv, haben wir das Potential als Sieger vom Platz zu gehen“. Personell sind bei den Kleenheim noch ein paar Fragen offen.
Volkmar Köhler