(vk) Da die beiden Top-Teams Wiesbaden und Goldstein/Schwanheim ihre Partie schon ausgetragen haben, finden am neunten und vorletzten Spieltag des Jahres in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen nur fünf Begegnungen statt. Den Auftakt bildet das Derby am Samstag um 20 Uhr in der Hüttenberger Sporthalle zwischen dem Vorletzten TV Hüttenberg II (4:12 Punkte) und dem Rangsechsten SG Kleenheim II (9:9).
Am Sonntag um 15 Uhr ist der Vierte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (11:7) in der Sporthalle Butzbach beim Neunten TSV Griedel (6:12) zu Gast. Um 18 Uhr am Sonntag beenden der Achte HSG Lumdatal (8:10) und der Dritte FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II (11:7) den Spieltag.
TV Hüttenberg II - SG Kleenheim II (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Hüttenberg)
Beide Seiten fiebern wohl dem Derby entgegen. „Ein Derby ist immer eine Herausforderung und gibt hoffentlich zusätzliche Motivation“, sagt Hüttenbergs Trainerin Ursel Asboe. „Wir sind nicht in der Favoritenrolle, allerdings, wenn wir uns auf das Spiel in Lumdatal besinnen, haben wir durchaus die Chance auf einen Punkt“, sagt die Hüttenberger Trainerin, die mit Karina Schmidt und Kim Fuhrländer zwei wichtige Spielerinnen auf der Ausfall-Liste hat. „Wir können das nur durch ein gutes Kollektiv ersetzen“, glaubt Asboe.
Beim Gast wird die A-Jugendliche Nele Barnusch (verletzt) auf gar keinen Fall spielen können und Linkshänderin Katja Schön ist angeschlagen. „Wir haben in der Vorbereitung beim Turnier in Kirchgöns schon einmal gegen einander gespielt, aber das war eben Vorbereitung“, erklärt Kleenheims Trainer Etienne Emmert. „Wir müssen kompakt stehen und die gegnerischen Angriffe noch früher unterbinden“, sagt der Kleenheimer Trainer, der von seiner Defensive fordert, „im Innenblock nicht zu viel zuzulassen“. Hüttenberg kann sowohl offensive als auch defensive Varianten in der Abwehr spielen. „Wenn wir die Punkte haben wollen, müssen wir dafür einiges tun“, so Emmert abschließend.
Volkmar Köhler