(vk) 28. und drittletzter Spieltag und vorletztes Auswärtsspiel der SG Kleenheim in der 2.Bundesliga der Frauen. Der Tabellenneunte aus Kleenheim (26:28 Punkte) ist am Samstag um 17.30 Uhr beim Meister und Bundesliga-Rückkehrer HSG Bensheim/Auerbach (47:7) zu Gast. Zur selben Stunde erwarten die Kurpfalz Bären Ketsch (8./27:27) den so gut wie abgestiegenen Tabellenletzten TuS Lintfort (15:39). Der Fünfte SV Union Halle-Neustadt (31:23) hat den Dritten TG Nürtingen (33:21) um 18 Uhr zu Gast. Der weiter abstiegsgefährdete Rang-13. SV Werder Bremen (21:33) ist am Samstag um 18.30 Uhr Gastgeber für den Tabellenvierten HC Rödertal (32:22), der noch Bundesliga-Ambitionen hegt. Der Zweite SGH Rosengarten-BW Buchholz (35:19) erwartet um 19 Uhr am Samstag den Drittletzten TSV Haunstetten (19:35). Der Zehnte FSG Mainz 05/Budenheim (25:29) hat um 19.30 Uhr am Samstag den auf Rang sechs zurück gefallenen TV Beyeröhde (30:24) zu Gast. Im Tabellenkeller erwartet der Vorletzte SG H2Ku Herrenberg (15./18:36) den Zwölften BSV Sachsen Zwickau (22:32) am Samstag um 19.30 Uhr. Im einzigen Spiel am Sonntag trifft der Siebte DJK/MJC Trier (28:26) um 16 Uhr auf den Elften HSG Hannover-Badenstedt (23:31).
HSG Bensheim/Auerbach - SG Kleenheim (Samstag, 17.30 Uhr, Weststadthalle Bensheim)
Der Kleenheimer Fan-Bus fährt am Samstag um 14.15 Uhr an der Bäckerei Mack in Lang-Göns ab, es besteht Mitfahrgelegenheit. „Beim Meister auswärts zu spielen ist das leichteste Spiel“, lacht Kleenheims Trainer Lazar Cojocar. Die Bensheimerinnen stehen seit drei Wochen als Meister der 2.Bundesliga und damit Aufsteiger bzw. Rückkehrer in die 1.Bundesliga fest. Und zuletzt, seit die Meisterschaft fest steht, haben die Südhessen bei der TG Nürtingen mit 22:24 und davor zu Hause gegen den HC Rödertal mit 21:23 jeweils verloren. Das wird die Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrimm wohl nicht so auf sich sitzen lassen. Andererseits haben die Kleenheimerinnen rein gar nichts zu verlieren und haben dem Favoriten bei der 24:27-Heimniederlage in der Vorrunde, Olivia Reeh gelang beim 20:19 (52.) die letzte Kleenheimer Führung, einen großen Kampf geliefert. „Wir haben gut ausgesehen im Hinspiel, wir fahren nicht dahin, um einfach so die Punkte abzuliefern“, sagt der Kleenheimer Trainer. „Bensheim hat eine konstant gute Runde gespielt, hat gegen Badenstedt am Anfang einen Dämpfer erhalten, war dann hellwach und hat eine konstant gute Runde gespielt“, erläutert Cojocar, der „die Runde ohne Druck und anständig beenden will“.
„Wir haben gut trainiert, werden alles in die Waagschale werfen“, sagt Cojocar, der allerdings wieder nur einen Mini-Kader zur Verfügung hat. Neben Tanja Schorradt werden auch Torhüterin Lydia Sölva (beide verletzt) und Spielmacherin Olivia Reeh (beruflich) fehlen. Immerhin steht neben Meike Tornow für das Tor Nicole Weinecker zur Verfügung. Bei den Bensheimerinnen ist die linke Rückraumspielern Ivana Sazdovski am torgefährlichsten. Auch Lisa Friedberger im Rückraum sowie Lisa Mössinger (LA, Rückraum) sind bei den Gastgebern zu beachten.
Volkmar Köhler