(vk) Am elften und vorletzten Spieltag in diesem Jahr spielen alle fünf heimischen Vertreter in der Oberliga Hessen der Männer am Samstag. Drei davon sogar in eigener Halle jeweils um 20 Uhr. Den Anfang macht der Drittletzte TV Hüttenberg U 23 (5:15 Punkte), der um 18 Uhr Drittliga-Absteiger TV Kirchzell (5./13:7) zu Gast hat. Nur der Zweite HSG Wetzlar U 23 (15:5) geht auf Reisen und tritt am Samstag um 19 Uhr beim Elften TSG Münster (7:13) an. Die übrigen drei heimischen Vereine spielen jeweils am Samstag um 20 Uhr in eigener Halle. Dazu zählt der Sechste HSG Wettenberg (13:7), der den Vorletzten TSV Vellmar (5:15) zu Gast hat. Spitzenreiter SG Kleenheim (16:4) will seinen Platz an der Sonne am Samstag um 20 Uhr in Oberkleen gegen Drittliga-Absteiger MSG Umstadt/Habitzheim (8:12) verteidigen. Die von der Papierform her leichteste Aufgabe erwartet den Vierten HSG Pohlheim (14:6), der Schlusslicht Hünfelder SV (2:18) zu Gast hat.
SG Kleenheim - MSG Umstadt/Habitzheim (Samstag, 20 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)
Die Kleenheimer haben das vergangene Wochenende genutzt, „um etwas Abstand vom Handball zu bekommen“, wie Trainer Johannes Wohlrab formulierte. Das Team hat eine gemeinsame Trainingseinheit mit der Drittliga-Frauenmannschaft der SG Kleenheim absolviert, wo der Spaß ganz klar im Vordergrund stand, und das Wochenende einmal handballfrei war! In dieser Woche gilt der Fokus wieder dem letzten Heimspiel in diesem Jahr gegen Drittliga-Absteiger MSG Umstadt/Habitzheim. „Wir wollen unsere Heimspiele generell immer gewinnen, das gilt auch für das Spiel am Samstag“, sagt Wohlrab. „Mit Umstadt kommt eine Mannschaft, die ich vor der Saison als Topfavorit auf den Aufstieg angesehen habe; sie sind sehr schlecht gestartet und haben einen Trainerwechsel vorgenommen, der direkt gefruchtet hat“, erklärt der Kleenheimer Trainer. Mit Ralf Ludwig haben die Gäste jetzt „einen absoluten Trainerfuchs auf der Bank, der genau weiß, wie er aus den Spielern die maximale Leistung herausholen kann“, erläutert der Kleenheimer Coach. Im Umkehrschluss heißt das für den Tabellenführer, „noch eine Schippe an Willen, Leidenschaft und Aggressivität drauf legen zu müssen, um die beiden Zähler in Oberkleen zu behalten“. Im Angriff ist beim Gast die Rückraumachse mit Marc Teuner, Marko Sokicic und Milan Stancic eine wurfgewaltige Aufbaureihe. „Wir müssen es schaffen, sie aus einer kom-pakten 6:0-Deckung immer wieder in Drucksituationen zu zwingen, so dass sie ihre Würfe aus unangenehmen Positionen nehmen müssen“, sieht Wohlrabs Plan vor. Im Kleenheimer Angriff sind wieder 60 Minuten Disziplin gefordert und die Angriffe gegen die 3:2:1-Abwehr der Gäste müssen gut vorbereitet werden, „da Umstadt bei Ballgewinn über ein sehr gutes Gegenstoßspiel verfügt“. Der Kleenheimer Trainer ist sich sicher, „auch wenn Umstadt eine gute Mannschaft mit starken Einzelspielern besitzt, besitzen wir doch einen unglaublichen Teamgeist, der uns nach vorne peitscht. Wir wollen als geschlossene Einheit auftreten und die Tabellenspitze verteidigen!“ Marc Weller und Tim Hanika werden beruflich bedingt nicht dabei sein können.
Volkmar Köhler