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Aktuelles - Detail

Acht Punkte noch zu vergeben

Handball-Landesliga Mitte, Frauen: Bei SG Kleenheim II gegen den TSV Griedel geht es am Sonntag um 18 Uhr in Oberkleen für beide um einiges / Griedel will Revanche für Hinspielniederlage

 

(vk) Vier Spieltage (nur Hüttenberg II und Lumdatal müssen ihre Partie noch nachholen) stehen noch vor den Teams der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, wenn am Wochenende der 18.Spieltag startet. Dabei muss der Vorletzte TV Hüttenberg II (7:27 Punkte) am Samstag um 18 Uhr beim Fünften HSG Goldstein/Schwanheim (20:16) antreten. Die TSG Eddersheim II (2./28:8) ist am Samstag um 19.30 Uhr beim Sechsten HSG Lumdatal (18:16) zu Gast. Spitzenspielcharakter kommt der Partie zwischen dem Vierten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (22:14) und dem Dritten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II (28:8) am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen zu. Den Spieltag beenden am Sonntag um 18 Uhr in Oberkleen der Siebte SG Kleenheim II (17:19) und der Zehnte TSV Griedel (12:24).

SG Kleenheim II - TSV Griedel (Sonntag, 18 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)

Für Kleenheim II könnte mit einem weiteren einfachen oder doppelten Punktgewinn alles geklärt sein. Kleenheim II gewann das Hinspiel recht glücklich mit 29:28 durch einen verwandelten Siebenmeter von Katja Schön. Das war noch unter Trainer Arno Lang. Jetzt heißt der Coach des TSV Griedel Martin Schmitt. „Im Hinspiel haben wir lange zurück gelegen und dann Glück gehabt“, sagt Kleenheims Trainer Etienne Emmert heute. „Es ist ein wichtiges Spiel“, sieht der Kleenheimer Trainer das Derby und „beide werden alles in die Waagschale werfen“. Griedel holte in diesem Jahr 6:8 Punkte, erreichte dabei sehr gute Resultate wie das 24:24-Remis in Goldstein und auch die jüngste 23:25-Niederlage gegen  den wieder an die Spitze zurück gekehrten Liga-Primus Wiesbaden waren bärenstarke Vorstellungen, wobei gegen Wiesbaden Martin Schmitt im Skiurlaub weilte und von Co-Trainerin Katja Weißenfels und Frauenwart Carsten Grotegut sehr gut vertreten wurde. Allerdings belegt Griedel aktuell keinen Abstiegsplatz, weil dem Neunten FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel (14:22) vier Zähler abgezogen werden.

„Wir müssen die Fehler des letzten Spieles aufarbeiten und den Handball zeigen, den wir spielen können, wir stehen uns wie in Florstadt zuletzt beim knappen Sieg teilweise selbst im Weg“, sagt Kleenheims Trainer Emmert. Beide Mannschaften sind also darauf aus, Punkte einzufahren. Im Falle der SG Kleenheim II könnte dies schon fast der Klassenerhalt sein und im Falle des TSV Griedel wäre die Mannschaft auf einem guten Weg dahin.

                                             Volkmar Köhler