Doch die Trainingswoche verlief alles andere als optimal, wie bei vielen anderen Teams auch hinterließ die „Erkältungszeit“ und das triste November-Wetter auch bei den Kleebachtalerinnen ihre Spuren. Mit welcher Besetzung der heimische Vertreter in die Partie gehen kann, steht zum Ende der Woche daher noch nicht fest. „Es war leider so, dass wir stark dezimiert waren in den letzten Tagen. Was natürlich ungünstig ist, da wir zum einen nicht trainieren konnten, was wir uns vorgenommen hatten, zum anderen aber auch, weil fraglich ist, wie der Kader für das Wochenende aussieht“, berichtet SGK-Coach Saul.
Mit dem 1. FC Köln gastiert vom Namen her ein illustrer Gegner im „Weidig-Palast“, der seine Meriten allerdings zumeist mit der Fußballabteilung gesammelt hat. Die Spielzeit in der Dritten Liga verlief dagegen in Wellentälern, starke Leistungen wechselten sich beim FC doch mit überraschenden Niederlagen ab. So folgte dem starken Auftritt beim 26:22-Sieg in Leverkusen jüngst eine 18:19-Heimniederlage gegen die HSG Gedern/Nidda. Auch Kleenheims mittelhessischer Kontrahent HSG Lumdatal konnte seinen bislang einzigen Sieg gegen die Kölner Damen verbuchen, was für das Wochenende daher Mut machen sollte.
Generell hofft der Saul, dass sein Team diesmal „ohne Ballast“ in die Partie geht und sich keinen übergroßen Druck auferlegt. Die nötige Lockerheit im Kampf um den Klassenerhalt nicht zu verlieren, dürfte auch ein wichtiger Faktor sein, um erfolgreich zu sein. „Wenn uns das gelingt, dann erwarte ich ein umkämpftes Spiel, und dass wir wesentlich besser dagegenhalten können als zuletzt in Mainz. Und natürlich hoffe ich, dass wir dann auch das bessere Ende für uns haben werden“, so Saul, der aber vor allen Dingen auch darauf hoffen dürfte, dass sich die erkrankten Spielerinnen bis zur Sonntagspartie erholen und der 51-Jährige in der wichtigen Begegnung ein schlagkräftiges Team aufs Feld schicken kann.