Zu Gast bei den Landeshauptstädtern waren die Grün-Weißen im Prinzip fast über die komplette Spielzeit in Führung und konnten sich am Ende verdient mit 28:25 (12:10) durchsetzen."Uns sind einige Steine vom Herzen gefallen nach dieser turbulenten Saison, insbesondere nach dem katastrophalen Start", kommentierte Julian Reusch, Trainer der Mittelhessen. Nach einem ausgeglichenen Beginn, markierte ein Doppelschlag von Maximilian Leger in der 19.Spielminute beim 8:4 zugunsten der Kleenheimer die erste deutlichere Führung der Gäste, sodass die Hausherren eine frühe Auszeit nehmen mussten. Doch auch danach hatten die Wiesbadener Probleme, eigene gefährliche Angriffe aufzuziehen und diese auch entsprechend ins Ziel zu bringen. Erst nach dem Wiederanpfiff kämpften sich die Hausherren wieder heran und gingen in der 36.Minute durch Christian Tokic mit 15:14 in Führung. Danach wogte die Begegnung auf Augenhöhe hin und her, ohne dass sich ein klarer Favorit herauskristallisierte. Es dauerte bis in die Schlussphase des Aufeinandertreffens, als die SGKL erneut den längeren Atem bewies und durch David Vom Hagen in der 55.Spielminute mit 24:21 in Front ging. Auch wenn sich die Gastgeber im Nachgang nochmals auf zwei Tore heranarbeiten konnten, gelang ihnen keine entscheidende Wendung mehr. "Dotzheim hat die Angriffe lange herausgezögert, doch wir hatten immer die richtigen Antworten", freute sich Reusch.
Dotzheim: Sahin, Robinson; Zubek, Tokic (3), Schubert (5), Becker (6), Kiedrowicz (3), Nitzke (4), Ackermann (2), Otto, Denard, Funk, Welkenbach, Toru
Kleenheim: Naß (1), Jakob; Hoepfner (4/1), Hantl, Vom Hagen (8), Weller (1), Woiwod (4), Kollmann (2), Leger (5), Patt (1), Friedrich, Wolf, Klein, Scheibel (2)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Kaplan/Scheld (Wiesbaden/Hüttenberg) Zeitstrafen: fünf (Tokic, 2x Schubert, Nitzke, Funk) : vier (Hantl, Weller, Woiwod, Friedrich)
Siebenmeter: 0/0 : 3/1