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Aktuelles - Detail

Vier-Punkte-Spiel für die Frauen 1 der HSG Kleenheim-Langgöns

(mcs). Mehr als ein gesamter spielfreier Monat liegt hinter den Drittliga-Handballerinnen der HSG Kleenheim-Langgöns seit der letzten starken Partie bei Liga-Primus SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim. Zum Jahresauftakt wartet auf das Team von Trainer Martin Saul aber nun gleich eine ganz wichtige Begegnung, denn am Sonntag (16.30 Uhr) reisen die Kleebachtalerinnen zum Nachholspiel beim TuS Königsdorf, der aktuell nur einen Pluspunkt mehr aufweist. Ein klassisches „Vier-Punkte-Spiel“ also daher zum Auftakt.

„Wir hätten im Dezember gerne noch weitergespielt, denn im Spiel gegen Mainz-Bretzenheim konnte man sehen, dass wir gut drauf waren. Leider sind unsere geplanten Trainingsspiele Corona zum Opfer gefallen, sodass ich aktuell schlecht einschätzen kann, wo wir stehen“, so der SGK-Trainer.

Corona zum Opfer gefallen war auch der im vergangenen Jahr ansetzte Spieltermin, da beide Seiten positive Fälle zu beklagen hatten. Vor allem die Königsdorfer Mannschaft war in großer Zahl betroffen. Das Team aus Nordrhein-Westfalen kehrte im Dezember aber nochmal aufs Parkett zurück, schlug die HSG Rodgau/Nieder-Roden zuhause klar mit 27:21 und hätte auch gegen den Tabellendritten Fortuna Düsseldorf am vergangenen Wochenende um ein Haar gepunktet (26:27). Auch aufgrund der Tatsache, dass die Gastgeberinnen aus Frechen damit schon Spielpraxis in diesem Jahr sammeln konnten, erwartet der Kleenheim-Langgönser Trainer eine schwere Aufgabe, die er mit seiner Mannschaft dennoch selbstbewusst angeht. „Die Stimmung im Training ist konzentriert und fokussiert. Jede Spielerin weiß, dass sie die Verantwortung mittragen muss. Im Prinzip haben wir jetzt gleich mehrere „Do-or-die-Spiele“ vor uns, das ist auch allen bewusst. Aber ich spüre die Zuversicht in der Mannschaft, was eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Spiel am Wochenende ist“, beschreibt Saul, der weiß, dass nach der Königsdorf-Partie mit dem Mittelhessenderby gegen Lumdatal oder den Partien gegen Bayer Leverkusen II, Gedern/Nidda und Wülfrath die nächsten wichtigen für den aktuellen Tabellenvorletzten bereits vor der Tür stehen

Allerdings wird dieser die Fahrt nach NRW nicht in Bestbesetzung antreten können, denn Rückraumspielerin Neira Midzic und Torhüterin Madeleine Buhlmann werden verletzungsbedingt am Wochenende nicht spielen können. Zumindest Fragezeichen stehen zudem noch hinter dem Einsatz den A-Jugendlichen Selina Lotz und Meileen Schäfer.