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Aktuelles - Detail

TV Korschenbroich setzt sich mit 27:23 (11:15) in Oberkleen durch

DHB-Amateurpokal, Achtelfinale, Männer: Der erste Kleenheimer Pokalauftritt war zugleich der letzte / Nach 17:12-Führung völlig die Linie verloren / TV Korschenbroich setzt sich mit 27:23 (11:15) in Oberkleen durch / Nach der Pause blieben Gastgeber elf Minuten ohne Tor / Nur acht Tore im zweiten Durchgang erzielt - Gäste mit der doppelten Ausbeute

 

(vk) Der erste Pokalauftritt der HSG Kleenheim-Langgöns war zugleich auch der letzte. Im Achtelfinale des DHB-Amateurpokals der Männer schied Oberligist HSG Kleenheim-Langgöns in Oberkleen vor kaum 100 Zuschauern mit 23:27 (15:11) gegen den Nordrhein-Regionalligisten TV Korschenbroich am Ende sang- und klanglos und völlig enttäuschend aus.

Dabei lieferten die Kleenheimer eine ganz starke erste Halbzeit und schienen auch ohne Torhüter Jens Elsner (verletzt) und die verhinderten Julian Reusch und Dennis Köhler auf einem guten Weg. Nach dem 2:1 (3.) und dem 3:2 (3.), jeweils durch Cedrick Kollmann, übernahmen die Westdeutschen durch den elffachen Torschützen Sascha Wistuba beim 5:3 (8.) zwar die Führung, doch holten sich die Hausherren nach einem Tempogegenstoß beim 8:7 nach einer Viertelstunde durch David Straßheim die Führung zurück und nach einem Straßheim-Doppelschlag und einem Tor von Maximilian Leger war der heimische Oberligist beim 11:8 (18.) deutlicher vorne. Korschenbroich versuchte es mit dem siebten Feldspieler, doch David Straßheim antwortete mit dem 12:10 (22.) ins leere Tor, ehe Björn Spieß auf 13:10 (25.) stellte. Nach dem 11:13 (28.) durch Tim Dicks bauten Jonas Leger und David Straßheim mit einem weiteren Gegenstoß-Tor die Führung auf 15:11 für die Gastgeber aus.

Nach dem Wechsel bedeutete ein Kollmann-Doppelschlag sogar das 17:12 (33.) für Kleenheim-Langgöns und auch beim 18:14 (36.) durch einen verwandelten Siebenmeter von Fabian Höpfner waren die Hausherren noch auf Kurs, ehe die Linie völlig verloren ging und nach elf torlosen und schwachen Minuten im Angriff Korschenbroich durch drei Tore von Linkshänder Tim Christall zum 18:18 (40./Wistuba) egalisierte und dann auf 20:18 (46.) durch David Biskamp enteilte. Erst Linkshänder Jonas Leger beendete mit dem 19:20 (47.) die Kleenheimer Tor-Flaute. Aber die Mittelhessen fanden im Angriff nicht mehr zu ihrem Spiel zurück oder scheiterten an TVK-Torhüter Maximlian Vitz. Nach dem 19:22 (52.) durch einen der elf Treffer von Rechtsaußen Sascha Wistuba, kamen die die Mittelhessen beim 22:24 (56.) durch ein Tor von Linksaußen Fabian Höpfner noch einmal beim 22:24 (56.) bis auf zwei Tore heran. Mehr war allerdings nicht mehr drin. Björn Spieß´ Siebenmetertor zum 23:26 (59.) reichte nicht mehr, zumal  Mats Wolf in der Schlussminute noch zum 27:23-Sieg für den Gast erhöhte. Warum die Kleenheimer nach einer fast schon überragenden ersten Halbzeit und insgesamt starken ersten 36 Minuten im zweiten Durchgang völlig indiskutabel agierten, stark nachließen und abbauten, blieb auch Kleenheims Trainer Matthias Wendlandt nicht ersichtlich! Auf alle Fälle ist der Pokaltraum der Gastgeber mit einer eventuellen erneuten Final-Teilnahme in Hamburg im April schon im Januar ausgeträumt.

HSG Kleenheim-Langgöns: Eckhard, Schäfer; Höpfner (7/2), Konstantin Wolf, Spieß (2/1), Schier, Faatz, Friedrich, Maximilian Leger (2), Kollmann (4), Straßheim (5), Planer, Wiener, Jonas Leger (3).

TV Korschenbroich: Krüger, Vitz; Christall (3), Schneider (2), Wistuba (11/4), Biskamp (1), Zidorin, Mats Wolf (3), Jennes (1), Brinkhues (4), Dicks (1), Fütterer (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter:  Stefan Ahlgrimm / Christoph Backwinkel (Scharnhorst / Oespel-Klay) / Zuschauer: 100. / Zeitstrafen: 2:12 Minuten (Jonas Leger -  Biskamp, Jennes, Dicks, Fütterer/zwei, Bank des TVK). / Siebenmeter: 5/3 - 5/4. 

                                                    Volkmar Köhler