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TSG Leihgestern mit 38:21 (21:8)-Kantersieg über die HSG Kleenheim-Langgöns II

Handball-Landesliga Mitte, Frauen: TSG Leihgestern zeigt beste Saisonleistung beim 38:21 (21:8)-Kantersieg über die HSG Kleen-heim-Langgöns II / Gäste zeigten kaum Gegenwehr und Willen / Schulz - Reeh - Steinhaus überragender Rückraum beim Sieger

 

(vk) Nach zuletzt zwei Siegen in Oberursel II und gegen Eibelshausen/Ewersbach ging die HSG Kleenheim-Langgöns II im letzten Spiel des alten Jahres beim Favoriten TSG Leihgestern mit 21:38 (8:21) regelrecht „baden“. Nach gut vier Minuten traf die immer stärker werdende Olivia Reeh zum 3:0 (5.) für die Heimmannschaft, ehe Lisa Schäfer den ersten Treffer für die Gäste anbrachte. Marie Hänsel verkürzte auf 2:4 (7.) und Nele Barnusch auf 5:7 (10.) für Kleenheim-Langgöns II, ehe Sandra Penning auf 10:5 (11.) stellte. Der Gast konnte auf 7:10 (13./Hänsel) und auf 8:12 (17./Neul-Siebenmeter) noch zwei Mal im erträglichen Rahmen verkürzen. Dann ging beim Tabellenzweiten und Meisterschaftsmitfavoriten die Post ab und innerhalb von 13 Minuten landete Leihgestern neun Tore in Folge und führte zur Pause schon mit 21:8.

Nach Wiederbeginn stellte Hänsel auf 10:23 (33.), ehe Annika Friedrich per Siebenmeter beim 27:10 (38.) schon einen 17 Tore-Vorsprung wie auch am Ende herausgeworfen hatte. Schepp stellte noch einmal auf 13:28 (41.), ehe Olivia Reeh das 30:14 (44.) erzielte. Viebahn gelang der letzte Leihgesterner Treffer beim 38:19, ehe Kleenheim-Langgöns II 16 Sekunden vor Ende durch Elena Schuch und mit dem Abpfiff durch Tabea Neul auf den 21:38-Endstand stellte. Für die TSG war der hohe Sieg gegen den Nachbarn genau das Richtige für die anschließende Weihnachtsfeier.

„Die Mädels haben überragend gespielt, das war die beste Saisonleistung der Mannschaft, wir haben befreit und sehr schnell gespielt, die erste Halbzeit war so wie man sich das wünscht“, sagte Leihgesterns Trainerin Jonna Jensen. „Ich hätte mir mehr Gegenwehr und Willen gewünscht und eine wärmere Kabine“, erklärte Kleenheims Trainer Tim Straßheim und weiter „Leihgestern hat überragend gespielt, den Rückraum mit Schulz - Reeh - Steinhaus hatten wir zu keiner Zeit im Griff“. „In der zweiten Halbzeit hatten wir vielleicht fünf Minuten einen Hänger“, erläuterte Jensen, was aber dem Kantersieg keinen Abbruch tat. Straßheim probierte alle möglichen Abwehrvarianten von einer 6:0- über eine 5:1- bzw. eine einfache Manndeckung gegen Schulz und eine doppelte Manndeckung zusätzlich gegen Reeh. Aber auch das hat Leihgestern nicht aus dem Rhythmus gebracht. „Leihgestern ist die beste Mannschaft der Liga, wenn sie wollen, da werden noch viele Teams verlieren“, erklärt Tim Straßheim, der mit seiner Mannschaft "die Niederlage schnell abhaken will und in der Rückrunde mehr als acht Punkte holen will!“

TSG Leihgestern: Schnaubelt, Türk; van Wickern (1), Heller (4), Penning (4), Fina (1), Appel (2), Reeh (6), Schulz (3), Friedrich (11/9), Viebahn (1), Faber, Steinhaus (5).

HSG Kleenheim-Langgöns II: Jetishi, Altenheimer; Engel, Barnusch (4), Neul (3/1), Hänsel (3), Schäfer (1), Kuschel, Grygar, Kreß (1), Schuch (1), vom Hagen (4/3), Bretz (1), Schepp (3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Julian Grumbach / Janine Menges (HSG Dutenhofen/Münchholzhausen). / Zuschauer: 65. / Zeitstrafen: 2:8 Minuten (Faber - Barnusch, Schäfer, Kuschel, Grygar). / Siebenmeter: 10/9 - 4/4.   

                    Volkmar Köhler