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Männer: Enttäuschte Gesichter bei der HSG Kleenheim-Langgöns

Handball-Oberliga Hessen, Männer: Enttäuschte Gesichter bei der HSG Kleenheim-Langgöns / 27:33 (11:13)-Niederlage bei ersatzgeschwächter HSG Wettenberg / Nur beim 1:0 geführt / Viele Bälle verworfen, viele technische Fehler gemacht

 

(vk) Die HSG Kleenheim-Langgöns I hat zum Vorrundenabschluss in der Oberliga Hessen der Männer im vorgezogenen Derby des 13.Spieltags bei einer ersatzgeschwächten HSG Wettenberg (u.a. ohne Johannes Wingefeld, Sascha Puhl, Aron Weise, Lennart Lauber) eine enttäuschende 27:33 (11:13)-Niederlage hinnehmen müssen, bleibt aber nach dieser dritten Saisonniederlage (bei zwei Remis) mit 18:8 Punkten Zweiter. Spitzenreiter TSG Bürgel kassierte bei der MSG Umstadt/Habitzheim mit 18:26 eine noch höhere Niederlage, konnte aber vorher schon Platz eins nicht mehr verlieren.

Kleenheims Trainer Matthias Wendlandt war die Enttäuschung noch lange nach Spielende an seiner früheren Wirkungsstätte deutlich anzumerken. „Wir haben alleine in der ersten Halbzeit 15 Bälle verworfen, sind schwer ins Spiel reingekommen“, sagte Wendlandt. Kollmanns 1:0 nach 35 Sekunden war die einzige Kleenheimer Führung. Fabian Weide hatte beim 3:1 (6.) die Sache schon gedreht. Björn Spieß schaffte beim 4:5 (12.) noch einmal den Anschlusstreffer für den Gast, ehe Wettenberg durch seinen Torjäger Tom Warnke auf 8:4 (18.) davon zog. Die Hausherren hielten sich die Kleenheimer auf Distanz, auch wenn David Straßheim auf 7:10 (25.) verkürzte. Nach Kai Olberts 12:8 (27.) konnten Reusch und Straßheim auf 10:12 (28.) verkürzen. Die Seiten wurden dann beim 13:11, für die Gäste hatte Fabian Höpfner von der Siebenmeterlinie verkürzt, für Wettenberg gewechselt. 

Mit dem Pausenpfiff kassierte Julian Reusch eine Zeitstrafe und fehlte seiner Mannschaft, so dass Wettenberg die numerische Überlegenheit zur 15:11-Führung (32.) nutzte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele technische Fehler gemacht, schlecht gedeckt und Wettenberg hat sich in einen Rausch gespielt“, erläuterte Matthias Wendlandt, der weiter sagte, „wir hatten das Spiel von Anfang an nicht gut im Griff“. Nach einer Zeitstrafe gegen den ehemaligen Wettenberger auf Kleenheimer Seite, Konstantin Wolf, sorgte ein Dreier-Pack von Tom Warnke für eine 22:16-Führung (44.) der Gastgeber, die damit die Sechs-Tore-Vorsprung wie am Ende schon erreicht hatten. Jonas Friedrich verkürzte auf 19:24 (46.) und Kai Olbert baute den Vor-sprung auf 28:20 (51.) aus. Straßheim und Höpfner stellte noch einmal auf 22:28 (53.). Doch spätestens bei Tom Warnkes 30:23 (55.) war die Entscheidung gefallen. Bei Wettenberg gefiel auch Neuzugang Philippe Oyono Essam mit sieben (!) Treffern. Beim 26:32 (59.) erzielte Cedrick Kollmann seinen vierten Treffer. Mark Weller stellte acht Sekunden vor Ende den aus Kleenheimer Sicht äußerst enttäuschenden 27:33-Endstand her. Selbst Wettenbergs Trainer Axel Spandau war überrascht, das seine ersatzgeschwächte Mannschaft einen glatten Sieg einfuhr.

HSG Wettenberg: Yannick Dellner, Jan Stroh (1); Moritz Schäfer, Fabian Weide (2), Niclas Puhl (3), Lukas Becker (5), Dragan Nenad, Kai Olbert (3), Tom Warnke (9/3), Philipp Schneider (1), Philippe Oyono Essam (7), Sebastian Kneissl (1), Lukas Foos (1).

HSG Kleenheim-Langgöns I: Jens Elsner, Manuel Eckhard; Fabian Höpfner (7/5), David Straßheim (5), Dennis Köhler, Mark Weller (1), Julian Reusch (1), Björn Spieß (2), Micha Wiener (3), Joshua Planer (2), Cedrick Kollmann (4), Maximlian Leger (1), Jonas Friedrich (1), Konstantin Wolf. 

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Anton Ekk / Sven Sachtleber (TG Hanau). / Zuschauer: 410. / Zeitstrafen: 10:8 Minuten (Puhl, Nenad, Essam, Kneissl, Foos - Reusch, Kollmann, Friedrich, Wolf). / Siebenmeter: 4/3 - 5/5.

                          Volkmar Köhler